Schützengesellschaft Neuwied
Der neue und alte König heißt Hans Bäsch
Neuwied. „Der König ist tot, es lebe der König“ könnte man das Königsschießen der Neuwieder Schützengesellschaft auf ihrem Übungsgelände in Nodhausen auch überschreiben. Sicherte sich doch Hans Bäsch mit dem 100. Schuss erneut für ein Jahr die Königswürde, nachdem er schon im vergangenen Jahr den „goldenen“ Schuss abgegeben hatte. Begleitet wird in seinem Königsjahr von seinen Königsführern (die sollen ihn nicht stützen, sondern alle anfallenden Arbeiten für ihn erledigen) Klaus-Otto Alsdorf und Marcel Bonté. Zuvor beteiligten sich am Zerpflücken des Holzvogels Anke Bischoff mit der Trophäe des Kopfs, Klaus-Otto Alsdorf sicherte sich den Stoß oder Schweif, Hans Bäsch deutete dann beim linken Flügel an, dass er erneut mitmischen will, und holte mit Schuss Nummer 100 dann auch den Rumpf von der Stange. Bei der Jugend war Michael Kroll auf Kopf und linken Flügel erfolgreich, Maximilian Fürst zu Wied sicherte sich Schweif und rechten Flügel und Bruder Friedrich Wilhelm Prinz zu Wied letztendlich mit dem 83. Schuss den Rumpf.
Beim Schießen auf die Ehrenscheibe belegte OB Nikolaus Roth Platz eins vor Rudi Körner und die Ehrenscheibe der ehemaligen Schützenkönige gewann Eugen Braun vor Uwe Preis und Heinz Gräf.
Am Sonntag, 13. September, starten die Schützen auf Einladung ihrer alten und neuen Majestät um 8.30 Uhr ab Nodhausen dann zu ihrer traditionellen „Blauen Tour“, deren Ziel nur der Majestät bekannt ist und immer wieder Überraschungen birgt. Man darf gespannt sein, welcher Ort nach Idar-Oberstein im vergangenen Jahr diesmal angesteuert wird.
Hans Hartenfels
Alle Majestäten der Neuwieder SG auf einem Bild vereint mit (v. li.) 2. Königsführer Marcel Bonté, alter und neuer König Hans Bäsch, 1. Königsführer Klaus-Otto Alsdorf, Vorsitzender Heinz Gräf, 1. Jugend-Königsführer Michael Kroll, Jugendkönig Friedrich-Wilhelm Prinz zu Wied und 2. Königsführer Maximilian Fürst zu Wied. Foto: Hans Hartenfels
