Lokalsport | 02.06.2013, 17:21 Uhr

SSV Heimbach-Weis

E-Jugend-Spieler bei Aktion „Fair ist mehr“ ausgezeichnet

Fairness wurde im Spiel der E-Jugend des SSV Heimbach-Weis gegen TuS Asbach großgeschrieben. privat

Heimbach-Weis. Eine großartige Auszeichnung gab es beim SSV Heimbach-Weis. Max Hünermann aus der E-Jugend des SSV ist bei der Aktion „Fair ist mehr“ des Fussballverbandes Rheinland und des DFB als Monatssieger April ausgezeichnet worden und nimmt dadurch an der Auswahl zum Jahressieger 2013 teil.

Kürzlich spielte einer der beiden E-Junioren-Spielgruppen des SSV bei der SG Ellingen/Bonefeld/Willroth II. In einem ausgeglichenen Spiel schoss ein Ellinger Spieler in der 22. Minute auf das Tor des SSV, das an diesem Tag von Max Hünermann gehütet wurde. Er konnte den Ball zwar noch erreichen, dabei aber nicht verhindern, dass der Ball die Linie überschritt, bevor er in einer Rettungstat von einem Feldspieler wieder herausgeschlagen wurde.

Schiedsrichter Mario Richter konnte nicht erkennen, ob der Ball tatsächlich im Tor gewesen war und ließ die Partie daher weiterlaufen. Daraufhin lief Max Hünermann zum Schiedsrichter und machte diesen darauf aufmerksam, dass es ein Tor für Ellingen geben müsse. Folglich wurde das Tor für den Gegner anerkannt und auch dadurch bedingt reichte es am Ende zu einem knappen 5:3-Erfolg für die Ellinger.

Kreisvorsitzender und Kreisehrenamtsbeauftragter Günter Hübinger lobte in seiner Laudatio bei der Preisverleihung das vorbildliche Verhalten von Max Hünermann. Er überreichte T-Shirts für alle Kinder der SSV E-Junioren und für Max Hünermann Eintrittskarten für ein Bundesliga-Heimspiel von Bayer Leverkusen. Die anschließende Partie gegen den TuS Asbach stand dann natürlich ganz im Zeichen der Fairness.

Die ist abermals eine tolle Auszeichnung für die Jugendabteilung des SSV Heimbach-Weis, in der Begriffe wie Respekt und Fair Play damit nicht nur großgeschrieben werden, sondern immer wieder mit Leben gefüllt sind.

Fairness wurde im Spiel der E-Jugend des SSV Heimbach-Weis gegen TuS Asbach großgeschrieben. Foto: privat

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