Isabelle Fürstin zu Wied besuchte Neuwieder Hospiz- Verein
Ehrenamt ist die Basis
Neuwied. Schon im vergangenen Jahr wurde im Rahmen des Tages der offenen Tür Isabelle Fürstin zu Wied neugierig auf die Arbeit des Neuwieder Hospiz- Vereins. Jetzt verschaffte sich die Fürstin in einem persönlichen Gespräch mit der Vorsitzenden des Vereins, Susan Sprague-Wessel, der Bildungsbeauftragten Rita Krebsbach und Hospizfachkraft Verena Krings-Ax einen Überblick über die Hospizbewegung im Kreis Neuwied und vor allen Dingen auch über das Wirken der 89 ehrenamtlich engagierten Hospizhelfer und Vorstandsmitglieder. Susan Sprague-Wessel informierte nicht nur über die Sterbebegleitung, sondern auch über die Trauerbegleitung, die einen immer größer werdenden Teil der Arbeit einnimmt. „Es sind immer mehr Angehörige, die wir in der Trauerbegleitung auffangen“, sagte Sprague-Wessel. Aber auch der Anteil der Kinder, die nach dem Tod eines Elternteiles ihre Trauer verarbeiten müssten, würde immer stärker zunehmen. „Wir verlieren leider auch sehr viele junge Patienten, die meist an einer Krebserkrankung versterben.
Deshalb würden wir gerne die Trauerbegleitung für Kinder ausbauen“, berichtete Susan Sprague-Wessel. Verena Krings-Ax und Rita Krebsbach konnten von der großen Motivation und der Offenheit der Hospizhelfer und Trauerbegleiter berichten. „Das Ehrenamt ist unsere Basis“, hielt Verena Krings-Ax fest.
Isabelle Fürstin zu Wied bewunderte diesen besonderen Dienst am Menschen. „Es ist eine Kunst, Menschen auf ihrem letzten Weg zu begleiten“, sagte sie anerkennend.
