Wirtschaft | 27.09.2014, 10:21 Uhr

Anzeige Hundefotostudio Lizbeth in Neuwied

Ein Fotostudio für Hunde

Julia Heise benutzt in ihrem Atelier für das Ausleuchten ihrer "Modells" Tageslichtlampen. HEP

Neuwied. Julia Heise liebt Hunde. Daher hat sie zwei: den ungarischen Jagdhund-Mix namens Emmy und den Windhund-Mix Luke. Und was Julia Heise liebt, fotografiert sie. So hält sie immer wieder ihre vierbeinigen Freunde im Bild fest und das machte ihr riesigen Spaß. „Vor etwa zwei Jahren dachte ich, es wäre schön wenn du da mal etwas professionelles machen kannst“, erinnerte sich die junge Frau. Das hieß aber: lernen! Also besuchte sie Fotokurse bei der VHS und andere Seminaren, wo sie auch in der Bildbearbeitung fit wurde.

Studio für Hundefotografie

Schließlich eröffnete Julia Heise, sie ist hauptberuflich mit Versicherungen beschäftigt, Anfang August in der Neuwieder Pfarrstraße 35 ein Studio für Hundefotografie mit dem Namen „Lizbeth“. „So heißt meine Oma und im Schriftzug konnte aus dem Li ein Hundegesicht entstehen.“ Um Hunde, Katzen oder Hasen zu fotografieren braucht man keine große Ausstattung. Dennoch hat Julia Heise Studioblitz und Tageslichtlampen, die sie am liebsten einsetzt: „Ich versuche den Blitz zu vermeiden, um die Tiere nicht zu verunsichern, die Tageslichtlampen reichen aus“, meint sie mit Blick auf ihre Digitalkamera.

Mimik und Charakter

Bevor sie einen Hund fotografiert, kann er sich erstmal an sie gewöhnen: „Nur so gelingen gute Porträts, wo man sich fragt, was mag hinter dieser Hundemimik für ein Charakter stehen?“ Wer schon mal von seinem vierbeinigen Freund eindrucksvolle Fotos machen wollte, weiß, wie schwierig das ist. Entweder sitzt das Tier nicht richtig, es schaut weg oder läuft einfach davon. Hier packt Julia Heise ihre Erfahrung mit Tieren und ihr "Spielrepertoire" aus. Das reicht vom Hundeleckerchen, Quietschtier und Ball bis hin zu merkwürdigen Geräuschen. „Man muss einfach rumprobieren und erreichen, dass das Tier zu einem schaut“, erklärt Julia Heise.

Nur nach Terminabsprache

Sie hofft, die Tierfotografie einmal hauptberuflich betreiben zu können. Im Augenblick ist sie nebenberuflich und daher sind Fotoshootings nur nach Terminabsprache möglich. Dafür kann Julia Heise aber auch mal ihre Mittagspause nutzen, da ihr Arbeitsplatz gerade um die Ecke ist.

Julia Heise benutzt in ihrem Atelier für das Ausleuchten ihrer "Modells" Tageslichtlampen. Foto: HEP

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