Allgemeine Berichte | 04.10.2026, 19:29 Uhr

Biodiversität fördern in Neuwied

Einheitsbuddeln in Neuwied stärkt Biodiversität und Gemeinschaft

Teilnehmer beim Einpflanzen der Frühlingsblüher
280

Neuwied. 3. Oktober 2026. Am Tag der Deutschen Einheit wurde in Neuwied wieder gemeinsam angepackt:

Rund um die Grünfläche das WHG-Gymnasium und in der Engerser Landstraße beteiligten sich engagierte Menschen am diesjährigen Einheitsbuddeln. Mit dem Pflanzen von hunderten Frühlingsblühern wurde dabei ein sichtbares Zeichen für mehr Biodiversität, Umweltschutz und ein lebenswertes Neuwied gesetzt.

Organisiert und unterstützt wurde die Aktion von den Eirene Starke Nachbar_innen, dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Neuwied sowie der Gruppe Cleanup Neuwied – Deichstadt Greenup. Gemeinsam machten sich die Beteiligten daran, Flächen rund um das WHG-Gymnasium und in der Engerser Landstraße in Neuwied ökologisch aufzuwerten und damit bereits jetzt die Grundlage für ein blütenreiches Frühjahr 2027 zu schaffen.

Die zahlreichen gesetzten Blumenzwiebeln sollen im kommenden Frühjahr für farbenfrohe Blüten sorgen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt leisten. Frühblühende Pflanzen bieten bereits zu Beginn des Jahres eine wichtige Nahrungsquelle für verschiedene Insekten und tragen damit dazu bei, die biologische Vielfalt im städtischen Raum zu fördern.

„Mit dem Einheitsbuddeln wollen wir nicht nur etwas für die Umwelt tun, sondern auch zeigen, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam aktiv werden“, war die Botschaft der beteiligten Gruppen. Gerade die Verbindung von Umwelt- und Klimaschutz mit gesellschaftlichem Engagement mache die Aktion zu etwas Besonderem.

Das gemeinsame Pflanzen brachte Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammen. Der Beirat für Migration und Integration der Stadt Neuwied setzte dabei gemeinsam mit den anderen Initiativen ein Zeichen für Beteiligung, Zusammenhalt und ein gutes Miteinander. Eirene Starke Nachbar_innen stehen für gelebte Nachbarschaft und gemeinschaftliches Engagement, während Cleanup Neuwied seinen Einsatz für eine saubere und lebenswerte Stadt einbrachte.

So wurde das Einheitsbuddeln auch in diesem Jahr zu einer Verbindung von Umweltschutz, Biodiversität, Nachbarschaft und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Viele Hände sorgten dafür, dass aus zahlreichen kleinen Blumenzwiebeln im Frühjahr 2027 hoffentlich ein buntes Blütenmeer entsteht.

Die Aktion macht deutlich: Biodiversität beginnt nicht irgendwo weit entfernt, sondern direkt vor der eigenen Haustür. Mit gemeinsamen Aktionen wie dem Einheitsbuddeln können öffentliche Räume ökologisch aufgewertet und gleichzeitig Menschen für Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Handeln begeistert werden.

Der 3. Oktober 2026 stand in Neuwied damit nicht nur für die Deutsche Einheit, sondern auch für ein gemeinsames Zeichen: miteinander anpacken, Natur fördern und heute die Grundlage für ein blühendes und biodiverses Neuwied im Jahr 2027 schaffen.

Die Pflanzaktion wurde finanziert von den Servicebetrieben der Stadt Neuwied.

Cleanup Neuwied - Deichstadt Greenup

Teilnehmer bei Einpflanzen der Frühlingsblüher

Teilnehmer bei Einpflanzen der Frühlingsblüher Foto: Volker Schölzel

Entsorgung von Laub und Müll

Entsorgung von Laub und Müll Foto: Volker Schölzel

Gruppenbild Einheitsbuddeln 2026 in Neuwied

Gruppenbild Einheitsbuddeln 2026 in Neuwied Foto: Volker Schölzel

Fotostrecke

Einheitsbuddeln in Neuwied stärkt Biodiversität und Gemeinschaft
Teilnehmer beim Einheitsbuddeln 2026 in Neuwied

Foto: Volker Schölzel

Einheitsbuddeln in Neuwied stärkt Biodiversität und Gemeinschaft
Teilnehmer beim Einheitsbuddeln 2026 in Neuwied

Foto: Volker Schölzel

Einheitsbuddeln in Neuwied stärkt Biodiversität und Gemeinschaft
Materialwagen

Foto: Volker Schölzel

Einheitsbuddeln in Neuwied stärkt Biodiversität und Gemeinschaft
Einheitsbuddeln in Neuwied stärkt Biodiversität und Gemeinschaft
Einheitsbuddeln in Neuwied stärkt Biodiversität und Gemeinschaft

Teilnehmer beim Einpflanzen der Frühlingsblüher Foto: Volker Schölzel

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft - Anzeige Heizung
Innovatives aus der VG Weißenthurm
Immobilienanzeige
Allgemeine Anzeige Jubiläum 25 Jahre
Stellenanzeige Personal & Orga, Presse & Wirtschaftsförderung
04-Marktbericht 2026
Empfohlene Artikel
GSG-Geschäftsführer David Meurer überreichte einen symbolischen Scheck über 2000 Euro an die Leiterin der Katholischen Familienbildungsstätte in Neuwied.
7

Neuwied. Im Jubiläumsjahr der GSG Neuwied ist der Katholischen Familienbildungsstätte aus Mitteln der GSG-Stiftung eine Spende in Höhe von 2000 Euro zuerkannt worden. GSG-Geschäftsführer David Meurer überreichte jetzt einen symbolischen Scheck an Sylvia Schifano, Leiterin der Neuwieder Einrichtung. Sie berichtete, dass das Geld in eine Veranstaltungs- und Workshop-Reihe zum Thema Künstliche Intelligenz gesteckt wird, die sich generationenübergreifend an Kinder ebenso richtet wie an Senioren.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Nach 3,86 km schwimmen in 1:24:14 Stunden  erfolgte der Wechsel aufs Rad. Für die 180,2 km benötigte der Oberlahrer Peter Conrads 5:42:48 Stunden.
549

Kailua-Kona/Hawaii. Einmal bei der „Ironman-Triathlon-Langdistanz-Weltmeisterschaft“ auf Hawaii zu starten, ist ein Lebenstraum vieler Triathleten! Diesen konnte sich der Oberlahrer Peter Conrads (LT Puderbach) bereits nach drei absolvierten Langdistanz Rennen erfüllen. Nach seinem Debüt beim Ironman 2021 in Frankfurt mit einer Zeit von 10:28 Stunden und dem Rennen 2022 in der Emilia Romagna (9:49...

Von Dietrich Rockenfeller aus Steimel

Weiterlesen

Vertreter der FDP-Kreisvorstände Ahrweiler und Neuwied trafen sich an den historischen Brückentürmen der ehemaligen Remagener Rheinbrücke, heute Friedensmuseum. Im Mittelpunkt stand die künftig engere Zusammenarbeit über den Rhein hinweg und die Forderung nach leistungsfähigen Verkehrsverbindungen zwischen den beiden Landkreisen. Von links: Martin Thormann, Simon Rehm, Thomas Zeitz, Tobias Kador, Alexander Buda, Christina Steinhausen, Ulrich van Bebber.
499

Die FDP-Kreisverbände Ahrweiler und Neuwied wollen ihre Zusammenarbeit über den Rhein hinweg deutlich intensivieren. Bei einem gemeinsamen Treffen von Vorstandsvertretern beider Kreisverbände an den historischen Brückentürmen der ehemaligen Remagener Rheinbrücke verständigten sich die Freien Demokraten darauf, künftig noch stärker gemeinsame politische Initiativen zu entwickeln und dabei auch die Nachbarregionen einzubeziehen.

Von Ulrich van Bebber aus Bad Breisig

Weiterlesen