Fredi Winter zu Gast bei "Frauenwürde Neuwied"
Enormes Aufgabenspektrum
Neuwied. In der Reihe „Im Gespräch mit politischen Abgeordneten“ hatte der Verein "Frauenwürde Neuwied" den Neuwieder Vertreter im Landtag, Fredi Winter (SPD), zum Meinungsaustausch eingeladen. Interessierte Vereinsmitglieder, Vertreter des Vorstandes und Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle informierten den rheinland-pfälzischen SPD-Abgeordneten über die Entstehungsgeschichte der Beratungsstelle, ihr Aufgabenspektrum und über die Situation des Ortsvereins. Als ehemaliger Mitarbeiter der Stadtverwaltung und engagierter Kommunal- und Landespolitiker ist Fredi Winter mit vielen sozialpolitischen Themen vertraut. Er berichtete aus dem Landtag von dem neuen Bestattungsgesetz für früh verstorbene Kinder („Leere Wiege“) und den geplanten Stellenstreichungen im Bereich der Schwangerenberatung. Die Problematik von Hartz IV-Empfängerinnen, die zu wenig Geld für eine sichere Verhütung in ihrem ALG II-Budget haben, ungewollt schwanger werden und anschließend mit der Option eines Schwangerschaftsabbruchs zur Konfliktberatung kommen, war ihm weniger bekannt. Die Beraterinnen berichteten über die Aktionen für eine kostenfreie sichere Verhütung von einkommensschwachen Personen und baten Fredi Winter um Unterstützung für dieses wichtige Anliegen. Fredi Winter zeigte sich beeindruckt von der Arbeit der Beratungsstelle und dem ehrenamtlichen Engagement des Vorstands. Dieser hat zum Beispiel die Aufgabe, neben den beträchtlichen Zuschüssen von Land und Kreis, seinen Anteil der Kosten selber aufzubringen. Dies gelingt dem Vorstand seit 14 Jahren durch Beschaffen von Spenden, Mitgliedsbeiträgen, Bußgeldern usw..
