Lokalsport | 28.08.2015, 10:51 Uhr

Matthias Kinzer vom Neuwieder Wassersportverein nahm am Kanumarathon in Spanien teil

Erfolgreiche Teilnahme im Zweierkajak

Der Neuwieder Kanut Matthias Kinzer (r.) mit seinem Partner Lukas Kollmann aus Koblenz bei der Vorstellung der Teilnehmer. privat
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Neuwied/Spanien. 1.700 km von Neuwied entfernt, in der spanischen Region Asturien Nähe der Stadt Santander, startete Matthias Kinzer vom Neuwieder Wassersportverein (NWV) mit seinem Koblenzer Partner, Lukas Kollmann, beim Kanumarathon im Zweierkajak über die 20km-Strecke. Der Fluss Sella ist eines der berühmtesten Kanureviere in Spanien und am ersten Samstag im August findet dort jährlich eine Veranstaltung des internationalen Kanu-Verbandes statt. Für den Wettbewerb hatten sich 1070 Sportler aus 23 Nationen gemeldet, die die Strecke von Arriondas nach Ribadesella in Angriff nahmen. Auf der gesamten Strecke verteilt, verfolgten etwa 25.000 Zuschauer das Großereignis. Die Besonderheit dabei ist, dass während des gesamten Rennens ein Sonderzug mit Zuschauern parallel zur Strecke fährt und diese somit hautnah dabei sind. Die beiden nahmen mit der Startnummer 26 das Rennen auf und nach gepaddelten 5km lernten sie die harte Gangart der Spanier kennen, für die das Rennen der Saisonhöhepunkt darstellt. Bei einer Kollision mit einem Mitkonkurrenten kippten sie mit ihrem Boot um und verloren dadurch wertvolle Zeit. Kurze Zeit später kam es zu einer erneuten Kollision, weil der Fluss Sella von den Ausmaßen her für die hohe Anzahl der Paddler einfach zu klein ist. Nach etwa 16km brach ihnen das Steuer am Zweierkajak und die Reparatur kostete wiederum wertvolle Zeit. Schließlich erreichten die beiden nach 20km in einer Zeit von 1.33,24 Stunden das Ziel und platzierten sich von gestarteten 1070 Kanuten, trotz der Missgeschicke, auf den guten 200. Platz. Die beiden waren damit zufrieden und der Wettbewerb bleibt ihnen wegen der Aufmerksamkeit, dass die Veranstaltung in der Region erweckt, in positiver Erinnerung.

Der Neuwieder Kanut Matthias Kinzer (r.) mit seinem Partner Lukas Kollmann aus Koblenz bei der Vorstellung der Teilnehmer. Foto: privat

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