Politik | 30.08.2015

Viele Schnittstellen zwischen Neuwied und Bendorf

Fruchtbarer Gedankenaustausch

OB-Kandidat Martin Hahn zu Gast im Bendorfer Rathaus

Michael Kessler (l.) begrüßte Martin Hahn (r.) in Bendorf.privat

Neuwied/Bendorf. Die Stadt Bendorf und die Stadt Neuwied liegen in direkter Nachbarschaft zueinander, aber die Landkreisgrenzen von Mayen-Koblenz und Neuwied sorgen immer wieder für imaginäre Mauern in den Köpfen der Politik sowie Bürger. Nicht nur die Stadtteile Engers oder Mülhofen gehen quasi fließend ineinander über und die Menschen vor Ort machen sich über Kreisgrenzen nur wenige Gedanken. Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat von Neuwied und Oberbürgermeisterkandidat Martin Hahn möchte die Zusammenarbeit der beiden Kommunen Bendorf und Neuwied stärker in den Fokus rücken. Bei Bürgermeister Michael Kessler läuft Martin Hahn offene Türen ein: „Wir müssen lernen über Kreisgrenzen zu denken“, betont Kessler bei einem fruchtbaren Gedankenaustausch im Bendorfer Rathaus. Schnittstellen sieht Martin Hahn beispielsweise im Bereich des Tourismus: „Den auswärtigen Gästen in Neuwied oder Bendorf sind bürokratische Grenzen vollkommen egal.“ Die gemeinsame Vermarktung unserer touristischen Highlights in den beiden Städten ließe sich einfach realisieren. „Ein erster Schritt wäre ein Informations- sowie Materialaustausch der beiden Tourist-Informationen“, waren sich die beiden Politiker einig. Das „Engerser Feld“ – zwischen Mülhofen, Engers, Sayn und Weis - und weitere mögliche Nutzungen müssen gemeinsam in alle Richtungen gedacht werden, denn auch dort stoßen die Stadtgrenzen aufeinander. „Die geografische Lage von Bendorf dient als Scharnier von drei Landkreisen“, so Michael Kessler und „wir müssen uns in alle Richtungen öffnen.“ Martin Hahn und Michael Kessler vereinbarten einen regelmäßigen Gedankenaustausch, denn „von den Synergien werden beide Städte profitieren“, ist sich Martin Hahn sicher.

Pressemitteilung des CDU

Stadtverbands Neuwied

Michael Kessler (l.) begrüßte Martin Hahn (r.) in Bendorf.Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Rund ums Haus
150 Jahre Zeitungsgeschichte
150 Jahre
150-jähriges Jubiläum Krupp Verlag
150 Jahre Krupp Verlag
150 Jahre Zeitungstradition
Jubiläumssonderseiten
150 Jahre Zeitungstradition
Empfohlene Artikel
KI-generiertes Beispielbild
84

Neuwied. Mit Unverständnis und klarer Ablehnung reagieren die SPD-Stadtratsfraktion Neuwied, der SPD-Stadtverband und die Jusos Kreis Neuwied auf die Forderung von Tobias Härtling, BSW-Fraktionsvorsitzender im Neuwieder Stadtrat, die Brandmauer zur AfD abzuschaffen.<div> </div><div>„Wer die Brandmauer zur AfD einreißen will, hat offenbar vergessen, warum sie überhaupt errichtet wurde“, stellt Sven Lefkowitz, Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion, unmissverständlich klar.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Am Sasmtag 19.September heißt es wieder „Andernach tanzt“
714

„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.

Von Thomas Manstein aus Sinzig

Weiterlesen

Der „Hungerfelsen“ bei Kripp. Foto: Rolf Niemeyer
337

Wasserstandsmarkierung ist nur bei extremem Niedrigwasser im Flussbett zu sehen

11.07.: „Hungerfelsen“ bei Kripp ist wieder sichtbar

Kripp. Aufgrund der anhaltenden Dürre sinken die Pegelstände des Rheins momentan. Eine Folge der sinkenden Pegelstände hat BLICK aktuell-Leser Rolf Niemeyer festgehalten: Bei Kripp hat er den „Hungerfelsen“ im Flussbett abgelichtet – also eine Wasserstandsmarkierung, die nur bei extremem Niedrigwasser sichtbar wird und früher deshalb drohende Hungersnöte durch Dürre signalisierte. Rolf Niemeyer schreibt zu seinem Foto:

Weiterlesen