Lokalsport | 12.03.2015

Neuwied empfängt am Freitag die Bulls

Gemeinsam gegen Gewalt!

Sonderzug-Rückspiel am Samstag

Neuwied im Spiel gegen Essen. Foto: fischkoppMedien

Neuwied. Der Knoten muss platzen. Doch je öfter man darüber spricht, umso fester zieht sich der Knoten in der Regel zu. Auch werden die Bären in dieser Woche nicht ohne Torhüter trainieren, nur um mal wieder zu sehen wie das so ist, wenn eine Scheibe im Netz landet. Der EHC Neuwied steht nach dem 0:2 gegen Essen in der Vorwoche nun vor einem Doppelpack gegen die Saale Bulls aus Halle: am Freitag um 20 Uhr in Neuwied, am Samstag um 18 Uhr und mit einem Sonderzug voller Fans im Gepäck in Halle. „Wir sind alles andere als der Favorit“, sagt EHC-Trainer Arno Lörsch. Vier Niederlagen in Folge, nur drei Tore in vier Spielen - es lief schon mal besser bei den Bären in der aktuellen Oberliga-Saison. Umso bemerkenswerter, dass die Fans nach wie vor Woche für Woche ein klares Statement abgeben. Auch in der Vorwoche gegen Essen - es war bereits das dritte Heimspiel gegen die Moskitos in der laufenden Saison - kamen wieder 1000 Zuschauer in die Bärenhöhle. Und die feierten ihre Mannschaft auch ohne Torerfolg bis zum Schluss, wollten dem Team helfen, endlich mal wieder eine Bude zu machen. Am Freitag nun kommt Halle. Ein neuer Gegner, der sicherlich noch einmal zusätzlich Fans ins Stadion locken wird. „Wir müssen jetzt Überzeugungsarbeit leisten“, sagt Lörsch mit Blick auf seine Spieler. „Wir haben ja nicht wenige Spieler mit Scorerqualitäten in unserer Mannschaft. Die müssen jetzt endlich wieder an ihre Fähigkeiten glauben. Wir werden das Maximum dafür tun, die Jungs für Freitag wieder aufzubauen. Nach dem letzten Spiel gegen Essen haben einige in der Kabine gesessen und gesagt: Verdammt, wir haben doch alles versucht.“ Fakt ist: Die Mannschaft kann es deutlich besser. Und sie ist gewillt, das auch wieder abzurufen. „Nochmal, ich kann den Jungs auch nach dem 0:2 keinen Vorwurf machen. Wille und Einstellung sind da, auch die Chancen. Und dann machen wir defensiv einen Stockfehler - von dem in der Regel in einem Spiel mehrere passieren - und kassieren prompt den Gegentreffer.“ Mit Halle erwartet Lörsch nun eine „Profimannschaft“ in der Bärenhöhle. „Die werden sicherlich nicht damit zufrieden sein, in dieser Runde Dritter geworden zu sein. Duisburg und Leipzig können sie nicht mehr abfangen, aber zumindest können sie noch mit Siegen in den restlichen Spielen einen positiven Abschluss einfahren. Es wird sich zeigen, ob es uns gegen die Bulls gelingt, aus unserer kleinen Misere herauszukommen. Ein Sieg wäre sicherlich ein Befreiungsschlag.“ Nach dem Spiel am Freitagabend werden sich die Bulls in den Bus Richtung Heimat setzen, um keine 24 Stunden später Gastgeber gegen die Bären zu sein Die fahren ihrerseits am nächsten Morgen um 8 Uhr los in Richtung Halle - mit dem Sonderzug. Rund 400 Fans begleiten den EHC, dazu haben sich auch Anhänger unter anderem aus Leipzig angekündigt, um Neuwied zu unterstützen. Die Halle-Fans werden den EHC am Bahnhof in Empfang nehmen und gemeinsam zum Stadion ziehen. Das alles geschieht unter dem Motto „Gegeneinander für Punkte, gemeinsam für unseren Sport! Eishockeyfans gegen Gewalt“. Damit setzen die Fans nach den jüngsten unschönen Meldungen von Fanausschreitungen beim Eishockey ein klares Zeichen!

Ausblick

Freitag, 20 Uhr: EHC Neuwied - Saale Bulls Halle

Samstag, 18 Uhr: Saale Bulls Halle - EHC Neuwied

Pressemitteilung EHC Neuwied

Neuwied im Spiel gegen Essen. Foto: fischkoppMedien

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