Allgemeine Berichte | 20.09.2013, 16:18 Uhr

Verein Niederbieberer Bürger e.V.

Gute Stimmung beim Mundartstammtisch

Beim Mundartstammtisch gab es Einiges zu erzählen. Auf platt, versteh sich. privat

Niederbieber. Der Herbststammtisch der „Biewere Plattschwätzer“, zu dem der Verein Niederbieberer Bürger - VNB - eingeladen hatte, stand unter dem Motto „Alles Doarjenanner“. Ein Überraschungsgast war auch eingeladen, und zwar Hans-Erich Strubel vom Altwieder Mundartstammtisch. Hans-Erich Strubel und das Motto des Abends boten den Plattschwätzern viel Stoff für angeregte Diskussionen, unter anderem zu den Unterschieden der beiden Dialekte und der Schreibweise. Die Niederbieberer haben „Debbekooche“ und die Altwieder „Döppekooche“. In Niederbieber sind die Schultern „Schellere“, die Altwieder haben „Schollere“, so gingen die Diskussionen eifrig hin und her. Es wurde aber nicht nur diskutiert, sondern auch erzählt. Anita Trostel stimmte die Besucher zunächst mit einem Herbstgedicht auf die Jahreszeit ein. Hans-Erich Strubel erzählte unter anderem von seinen Erlebnissen bei einem Fußballspiel Altwied gegen Niederbieber, hieran knüpften auch Werner Kinne und Manfred Melmer ihre Erzählungen an. Walter Monzert berichtete von seinen Erlebnissen bei der Pflaumenernte und Helmut Schott gab eine lustige Schilderung zum Besten, was er bei der Kartoffelernte 1937 erlebte. Dann gab es noch den zweiten Rentnerrap von Anita Trostel und ein paar weitere Anekdötchen. Es war also, wie angekündigt, „Alles Doarjenanner“.

Zum Schluss erkundigte sich Elisabeth Sandig nach dem Gedicht über „Die Krutsch em Schmanddebbe“. Leider konnten die Plattschwätzer ihr aber nicht weiterhelfen. Sollten geneigte Leser das Gedicht kennen, würde der VNB sich über eine Rückmeldung freuen. Nach unterhaltsamen zwei Stunden verabschiedeten sich die Plattschwätzer mit der Vorfreude auf den Nikolausstammtisch im Dezember.

Beim Mundartstammtisch gab es Einiges zu erzählen. Auf platt, versteh sich. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Wir helfen im Trauerfall Vorsorge
Wir helfen im Trauerfall
Shopping Genuss Abend Ahrweiler / o.B. Sponsoring
Zukunft trifft Tradition KW 34
Titel-Eckfeld - Bestellung Nr. 4300003040-W100-606  /
Ahrweiler Weinwochen
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Symbolbild.
2193

Polizeihubschrauber im Einsatz: Keine Gefahr für Anwohner in Koblenz

01.09.: Polizeieinsatz in Koblenz: 63-Jähriger stirbt nach Sturz in Koblenz-Pfaffendorf

Koblenz. Am Dienstag, dem 1. September, wurde der Polizei in Koblenz gegen 15:40 Uhr ein Notruf gemeldet, der von einer blutenden Person in einem Hinterhof in Koblenz-Pfaffendorf berichtete. Zeugen behaupteten, ein schussähnliches Geräusch gehört zu haben. Aufgrund der unklaren Situation und der mangelhaften Informationslage wurden umgehend zahlreiche Einsatzkräfte in das Gebiet entsandt. Für kurze Zeit war auch ein Polizeihubschrauber in den Einsatz involviert.

Weiterlesen

Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
400

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen