Allgemeine Berichte | 29.04.2026, 10:01 Uhr

Internationale Jugendbegegnung

Jugendliche erleben Gemeinschaft und Glauben in Taizé

Die Reisegruppe aus dem Pastoralen Raum Neuwied
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Neuwied. 14 Jugendliche im Alter von 15 bis 18 Jahren aus dem Pastoralen Raum Neuwied verbrachten gemeinsame Tage in Taizé (Frankreich). Begleitet wurde die Fahrt von Carina Neitzer, Wolfgang Stollhof und Pastoralreferent Tobias Wolff.

In Taizé traf die Gruppe auf rund 2.500 weitere junge Menschen aus verschiedenen Ländern, darunter Schweden, Litauen und Frankreich. Diese beeindruckende internationale Gemeinschaft habe die Woche zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht, waren sich die Teilnehmenden einig. Schon zu Beginn fiel es ihnen leicht, mit Gleichaltrigen aus anderen Gruppen in Kontakt zu kommen. Neue Freundschaften entstanden oft spontan beim Essen, auf dem Zeltplatz oder während gemeinsamer Aktivitäten.

Die Tage in Taizé waren durch einen festen Rhythmus geprägt. Dreimal am Tag versammelten sich alle in der Kirche zum gemeinsamen Gebet, das durch die meditativen Gesänge der Brüder der Gemeinschaft von Taizé gestaltet war. Darüber hinaus gab es täglich einen kurzen Vortrag eines Bruders zu einer Bibelstelle, der Impulse für den Tag gab. Dazu kamen die Jugendlichen jeden Tag in Kleingruppen von über Glaubensfragen und persönliche Themen ins Gespräch. Neben dem festen Programm gab es Zeit zur freien Gestaltung. Ein besonderes Erlebnis war auch das gemeinsame Engagement – so halfen die Jugendlichen beispielsweise beim Ausschenken von Tee für Tausende Jugendliche. Nach dem gemeinschaftlichen Abendgebet klang der Tag in geselliger Runde aus. Es wurde gemeinsam musiziert, getanzt und gefeiert – „eine lebendige und fröhliche Atmosphäre, die viele nachhaltig beeindruckte“, so Wolff.

Starkes Gemeinschaftsgefühl erlebt

Ein besonderes Highlight war die Begegnung mit David Michel aus Neuwied, der aktuell als Freiwilliger mehrere Monate in Taizé lebt. Er berichtete von seinem Alltag und teilte persönliche Einblicke in seine Motivation für diesen besonderen Einsatz. In der gemeinsamen Abschlussrunde vor der Abreise erzählten die Jugendlichen, was ihnen an der Fahrt gefallen hatte. Für Jana Sedat aus Roßbach war ein „absolutes Highlight das Gebet am Samstagabend“. „Es war so eine festliche Stimmung in der Kirche, die total abgefärbt hat, und ich habe mich selten Gott so verbunden gefühlt“, erzählte sie begeistert. Leon Schmitz aus Neuwied gefiel besonders das starke Gemeinschaftsgefühl mit den anderen Jugendlichen. Mit Blick auf seinen persönlichen Glauben ergänzte er: „Ich habe viel gelernt über die Nähe Gottes in uns.“

Müde, aber erfüllt und glücklich trat die Gruppe die Heimreise an. Für alle steht fest, dass dies nicht der letzte Besuch in Taizé gewesen sein soll. (red)

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Die Reisegruppe aus dem Pastoralen Raum Neuwied Foto: J. Engelbert

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