Nicht gefördert im Sportstättenprogramm
Kunstrasenplatz Irlich ohne Bundesförderung – Irlich setzt auf Goldenen Plan
aus Neuwied
Neuwied-Irlich. Die Entscheidung des Bundes im Programm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ ist für Irlich enttäuschend: Der Kunstrasenplatz im Pappelstadion wurde in der aktuellen Förderrunde nicht berücksichtigt. Während Projekte in Roßbach und Urbach erfolgreich Mittel für ihre Kunstrasenplätze erhalten haben, geht die Stadt Neuwied in dieser Runde leer aus. Die offizielle Förderliste des Bundes bestätigt dies eindeutig – Irlich und Heimbach-Weis sind dort nicht enthalten.
Gerade weil Irlich seit Jahren auf die Umsetzung wartet, der Bedarf unbestritten ist und viele Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift ein starkes Zeichen gesetzt haben, war die Hoffnung auf eine positive Entscheidung groß.
„Natürlich ist diese Nachricht enttäuschend. Gerade weil Irlich fachlich, politisch und auch im Stadtteil selbst so klar priorisiert ist, hatten viele Menschen auf diese Förderung gehofft“, erklärt Dieter Hünerfeld, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Neuwied-Stadtmitte und Irlich. „Aber wir verfallen jetzt nicht in Resignation. Irlich bleibt Platz eins – und jetzt muss der nächste Förderweg mit Nachdruck verfolgt werden.“
Denn eines bleibt unverändert: Der Stadtrat Neuwied hat den Kunstrasenplatz in Irlich klar priorisiert. Bereits 2016 wurde die Umwandlung des Tennenplatzes in einen Kunstrasenplatz beschlossen. Im Mai 2025 wurde dies im Sportstättenentwicklungsplan nochmals ausdrücklich bestätigt: zuerst Irlich, dann weitere Maßnahmen. Im Februar 2026 hat der Stadtrat die Prioritätenliste 2027 positiv beschlossen und Irlich als Maßnahme Nummer eins für die Anmeldung beim sogenannten Goldenen Plan an den Kreis Neuwied gemeldet.
Die Stadtverwaltung hat zudem für das Haushaltsjahr 2026 bereits Planungskosten in Höhe von 90.000 Euro vorgesehen. Die geschätzten Baukosten für den Kunstrasenplatz liegen bei rund 600.000 Euro zuzüglich dieser Planungskosten .
Für den Ortsverein ist deshalb klar: Nun muss auch auf Kreisebene die notwendige Priorisierung erfolgen. Der Goldene Plan ist das nächste entscheidende Förderinstrument, damit das Projekt endlich Realität werden kann.
„Jetzt ist der Kreis am Zug. Die Stadt hat ihre Hausaufgaben gemacht, der Stadtrat hat klar entschieden und Irlich gemeldet. Nun erwarten wir, dass diese Priorität auch im Kreis anerkannt wird“, so Hünerfeld weiter.
Der Kunstrasenplatz ist aus Sicht des Ortsvereins keine Luxusfrage, sondern eine Investition in Kinder, Schulen, Vereinssport und den gesamten Stadtteil. Gerade die beiden Schulen in Irlich, die Kinder- und Jugendarbeit der TSG Irlich sowie das ehrenamtliche Engagement vor Ort profitieren von einer modernen, ganzjährig nutzbaren Sportfläche.
Gleichzeitig gratuliert der Ortsverein den Gemeinden Roßbach und Urbach zu ihrer erfolgreichen Förderung.
„Wir freuen uns über jede Investition in den Sport und für jedes Projekt, das Kindern und Jugendlichen bessere Bedingungen schafft. Für Irlich heißt das jetzt: ruhig bleiben, dranbleiben und den nächsten Förderweg erfolgreich nutzen. Die Menschen im Stadtteil warten lange genug“, betont Hünerfeld abschließend.
Für die SPD Neuwied-Stadtmitte und Irlich bleibt klar: Der Kunstrasenplatz Irlich ist und bleibt Platz eins.
Pressemitteilung
SPD Neuwied-Stadtmitte und Irlich
