Allgemeine Berichte | 25.07.2015

Mehrgenerationenhaus Neuwied

Landesarbeitsgemeinschaft gegründet

Anfang Juli haben sich Vertreter von 27 Mehrgenerationenhäusern in Mainz getroffen und eine Landesarbeitsgemeinschaft in Rheinland-Pfalz gegründet. privat

Neuwied. Seit 2007 gibt es auf Initiative der damaligen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen in fast allen Kreisen Mehrgenerationenhäuser. Sie sind Treffpunkte für Jung und Alt. Die Arbeit der MGH wird geprägt durch vielfältige niedrigschwellige Angebote sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen insbesondere in den vier Schwerpunktbereichen Alter und Pflege, Integration und Bildung, Angebot und Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistungen sowie freiwilliges Engagement. Kennzeichnend sind der generationenübergreifende Ansatz der MGH, der offene Zugang zu den Angeboten, die Nähe zu den Menschen und die Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern vor Ort. So sind die Häuser mittlerweile ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und Knotenpunkte des freiwilligen Engagements. Zwei Drittel der MGH engagieren sich zurzeit für Flüchtlinge.

Rahmenvereinbarung unterzeichnet

Vor wenigen Wochen hat die heutige Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig eine Rahmenvereinbarung mit den Bundesländern unterzeichnet. Mit der Unterzeichnung dieser Vereinbarung ist ein wichtiger gemeinsamer Schritt gelungen, um die Mehrgenerationenhäuser bedarfsgerecht auszubauen, dauerhaft zu verankern und damit zu verstetigen. Klaus Peter Lohest, Abteilungsleiter im Familienministerium in Mainz erklärte wenig später: „Die Landesregierung baut auf die Mehrgenerationenhäuser als wichtiges Infrastrukturangebot.“ Anfang Juli haben sich Vertreter von 27 Mehrgenerationenhäusern in Mainz getroffen und eine Landesarbeitsgemeinschaft in Rheinland-Pfalz gegründet. Ziel der Landesarbeitsgemeinschaft ist eine gute Vernetzung der Mehrgenerationenhäuser im Land. Die Landesarbeitsgemeinschaft setzt sich für eine gute Förderstruktur ein, die kooperativ mit den Kommunen, den Kreisen, dem Land und dem Bund getragen wird. Mitglied werden können alle Mehrgenerationenhäuser in Rheinland-Pfalz und alle Einrichtungen, die auf der Grundlage des Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser arbeiten. Als Sprecherinnen sind mit breiter Mehrheit Felicitas Flöthner aus dem MGH Koblenz, Silvia Kempf-Diehl aus dem MGH Wörth und Birgit Kleine-Weitzel aus dem MGH Ingelheim gewählt worden. Die Sprecherinnen sind Ansprechpersonen für die Landes- und Bundesregierung. Mit der Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Verstetigung vollzogen worden.

Anfang Juli haben sich Vertreter von 27 Mehrgenerationenhäusern in Mainz getroffen und eine Landesarbeitsgemeinschaft in Rheinland-Pfalz gegründet. Foto: privat

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