Gemeinsam Stark: Löschzug Niederbieber-Segendorf zieht Bilanz
Löschzug Niederbieber-Segendorf: Jahreshauptversammlung mit Ehrungen und Ausblick
aus Neuwied
Niederbieber-Segendorf. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Niederbieber-Segendorf begrüßte Löschzugführer Klaus Zeppenfeld die aktiven und passiven Mitglieder, die Altersabteilung sowie die Ehrenmitglieder. Ebenfalls hieß er die Vertreter der Stadt Neuwied willkommen, darunter Oberbürgermeister Jan Einig, Wehrleiter Kai Jost, den stellvertretenden Wehrleiter Florian Bauer sowie den Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Holger Kurz.
In seinem Grußwort dankte Oberbürgermeister Einig den Kameradinnen und Kameraden für ihren engagierten Einsatz im vergangenen Jahr. Besonders hob er auch die Unterstützung durch die Partner der Einsatzkräfte hervor, die einen wichtigen Beitrag zum Ehrenamt leisten. Als Beispiel für die gute Zusammenarbeit der Löschzüge nannte er den Einsatz in der Silvesternacht, bei dem die Löschzüge Niederbieber, Oberbieber und Neuwied gemeinsam im Ortsteil Niederbieber einen herausfordernden Gebäudebrand erfolgreich bewältigten. Gleichzeitig äußerte er die Hoffnung, dass derartige besondere Einsatzlagen nicht zur Regel werden.
Jahresbericht und Ausblick
Im Jahresbericht war deutlich geworden, wie intensiv das vergangene Jahr für den Löschzug verlief: Insgesamt wurden im Jahr 2025 104 Einsätze abgearbeitet, was das hohe Engagement und die stetige Einsatzbereitschaft der Einheit eindrucksvoll unterstreicht. Mit Blick auf die Zukunft konnte er der Versammlung zudem zusichern, dass der dringend erforderliche Anbau an der Feuerwache, insbesondere im Hinblick auf die in der Beschaffung befindlichen neuen Fahrzeuge, bis Ende des Jahres fertiggestellt sein wird und somit die räumlichen Voraussetzungen deutlich verbessert werden.
Wehrleiter Kai Jost schloss sich dem Dank an und würdigte die Arbeit aller Abteilungen des Löschzugs, von den aktiven Kräften über die Altersabteilung bis hin zu den passiven Mitgliedern. Besonders betonte er die zunehmenden Anforderungen im Einsatzdienst und die Bedeutung einer starken Führung. Im Bereich der Ausstattung berichtete er über wichtige Fortschritte: Sowohl das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) als auch die neue Drehleiter (DLK) befinden sich bereits im Bau. Mit etwas Glück könnten beide Fahrzeuge bereits zur nächsten Jahreshauptversammlung im Jahr 2027 auf dem Hof stehen und somit die Einsatzfähigkeit des Löschzugs weiter stärken.
Im Anschluss wurde der verstorbenen Kameraden mit einer Gedenkminute gedacht. Es folgten der Jahres- sowie der Kassenbericht, die einen umfassenden Einblick in die Aktivitäten und die solide finanzielle Lage des Löschzugs gaben. Nach Prüfung der Kasse wurde dem Vorstand von der Versammlung einstimmig Entlastung erteilt.
Im Rahmen der turnusmäßigen Wahlen stellte der Löschzug wichtige personelle Weichen für die kommenden Jahre. Julia Ehlscheid wurde zur neuen Mannschaftssprecherin gewählt und vertritt künftig die Interessen der aktiven Einsatzkräfte. Andreas Kohl erhielt erneut das Vertrauen der Versammlung und bleibt Vertreter der passiven Mitglieder. Als Kassenprüfer der passiven Mitglieder wurde Jürgen Engel bestimmt. Ebenfalls in seinem Amt bestätigt wurde Bruno Distelkamp, der weiterhin die Altersabteilung im Vorstand repräsentiert.
Ehrungen und Beförderungen
Ein weiterer Höhepunkt der Versammlung waren die Ehrungen und Beförderungen. Andreas Bauer, Luca Falk und Lars Krämer wurden zum Oberfeuerwehrmann und Truppführer bestellt. Marc Fleischer wurde zum Hauptfeuerwehrmann ernannt, Dominik Leimbach zum Löschmeister. Markus Noll erhielt die Ernennung zum Hauptbrandmeister und wurde zugleich zum Verbandsführer bestellt. Zudem wurde Rafael Kloska zum Gerätewart ernannt. Bastian Witt wurde zum stellvertretenden Gruppenführer der Informations- und Kommunikationseinheit des Landkreises bestellt.
Für langjährige Mitgliedschaft wurden Julia Ehlscheid für 20 Jahre sowie Ingo Deutloff für 30 Jahre Feuerwehrdienst geehrt. Fabian Kullmann erhielt das silberne Ehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst. Nach über 44 Jahren aktiven Feuerwehrdienstes, davon von 1997 bis 1999 als stellvertretender Löschzugführer und von 1999 bis 2014 als Löschzugführer tätig, wurde Achim Schneider unter großem Applaus in die Altersabteilung verabschiedet. Seine Dienste für den Löschzug Niederbieber werden prägend in Erinnerung bleiben. Die Löschzugführung sowie die gesamte Mannschaft bedankten sich außerordentlich für sein langjähriges und herausragendes Engagement. Zudem traten Yannik Blum, Christian Scherer und Fabian Kullmann auf eigenen Wunsch aus dem aktiven Feuerwehrdienst im Löschzug aus.
Die Jahreshauptversammlung zeigte insgesamt, dass der Löschzug Niederbieber-Segendorf personell gut aufgestellt ist und mit wichtigen Investitionen in Fahrzeuge und Infrastruktur die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellt.
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