Politik | 19.12.2012, 10:44 Uhr

Mahnwache für Menschenrechte

Neuwieder AI-Gruppe setzte stilles Zeichen für die Verwirklichung der 30 Artikel

Mit einer Mahnwache in der Mittelstraße wiesen Neuwieder AI Aktivisten auf die Einhaltung der Menschenrechte hin.HEP

Neuwied. Mit einer einstündigen Mahnwache erinnerte die Neuwieder Gruppe der Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ (AI) an den  Tag der Menschenrechte. Mit gelben Plakaten stellten sich die Aktivisten in einer Reihe in der Neuwieder Mittelstraße auf und wiesen auch in diesem Jahr wieder an die Verabschiedung der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ am 10. Dezember 1948 hin. Zu der Mahnwache war die gesamte Bevölkerung eingeladen, aber im Vorweihnachtstrubel waren es nur wenige, die dem Aufruf folgten. Dabei ist die Einhaltung der 30 Artikel der Menschenrechte nicht nur weltweit, sondern laut AI sogar in Europa nicht gewährleistet. Denn Amnesty International zieht eine gemischte Bilanz der Menschenrechtspolitik der EU und ihrer Mitgliedsstaaten. „Die EU trägt zum Teil selbst zu Menschenrechtsverletzungen bei, etwa durch die EU-Flüchtlingspolitik“, sagt Wolfgang Grenz, Generalsekretär vom Amnesty in Deutschland, „außerdem bekämpft die EU Menschenrechtsverletzungen oft nicht entschieden genug, etwa die Diskriminierung von Roma in EU-Staaten.“ Nicht nur auf die Einhaltung in Europa, sondern auch auf die weltweite Realisierung  der Menschenrechte wollten Aktivisten in Neuwied mit ihrer Mahnwache ein stilles Zeichen  setzen. HEP

Mit einer Mahnwache in der Mittelstraße wiesen Neuwieder AI Aktivisten auf die Einhaltung der Menschenrechte hin.Foto: HEP

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Wir helfen im Trauerfall Vorsorge
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606  // Motiv EDL
Stellenanzeige 087-2026
Gesundheitsexperten Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bestellung Nr.: 4300003040-W100-606   - Pellenzer Lehrstellenbörse 2026
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor.Foto: St. Nikolaus-Stiftshospital/Holger Lindner
151

Rheinland-Pfalz bestätigt breites medizinisches Leistungsspektrum und stärkt das St. Nikolaus-Stiftshospital als wichtigen Standort

Krankenhaus Andernach geht gestärkt aus neuer Leistungsgruppenzuteilung hervor

Andernach. Das St. Nikolaus-Stiftshospital geht mit gestärkter Position aus der neuen Krankenhausplanung des Landes Rheinland-Pfalz hervor. Durch die zugewiesenen Leistungsgruppen werden rund 99,5 Prozent des bisherigen Leistungsspektrums vollständig abgebildet. Das Krankenhaus sowie der Träger, die Stiftung St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach, sehen darin die hohe medizinische Qualität und breite Expertise des Hauses bestätigt.

Weiterlesen

Thomas Schmidt
497

Vortrag zur Geschichte und Zukunft von Brücke & Tunnel

Erpel - Die Brücke und der Tunnel

Ockenfels. Die Grünen in Ockenfels führen ihre Veranstaltungsreihe „Angeschnitten“ fort, die im Jahr 2025 ins Leben gerufen wurde. Am 16. September 2026 laden sie zu einem besonderen Themenabend ins Bürgerhaus Ockenfels ein. Unter dem Titel „Erpel – Die Brücke und der Tunnel“ steht die Geschichte der Ludendorff-Brücke sowie des Tunnels in der Erpeler Ley im Mittelpunkt.

Von St. Becker aus Unkel

Weiterlesen