Allgemeine Berichte | 15.03.2015

Kindertagesstätten und Engerser Grundschule planen gemeinsam

Miteinander der Kulturen soll gestärkt werden

Vielfältiges Programm auf dem internationalen Frühlingsfest

Engers. Verschiedene Kulturen und Glaubensrichtungen, aber auch Sprachbarrieren können zur Isolation von ganzen Familien führen. Das fiel Delia Wolfram von der städtischen Kindertagesstätte Villa Regenbogen in Engers bei ihrer interkulturellen Arbeit auf: „Viele Familien aus unterschiedlichen Herkunftsländern erleben zwar den Kindergartenalltag gemeinsam, aber außerhalb der Kita findet wenig Miteinander statt.“ Das wollte sie ändern, und für ihren Plan, ein gemeinsames internationales Frühlingsfest zu feiern, konnte sie ihre Kolleginnen von der katholischen Kindertagesstätte St. Martin und der Kunostein-Grundschule begeistern.

„Der Gedanke ist, das Miteinander der Kulturen in Engers durch ein gemeinsames Fest, durch Öffnung nach außen, durch Transparenz der kulturellen Hintergründe zu stärken. Wir wollen erreichen, dass die kulturelle Vielfalt in Engers als Bereicherung wahrgenommen wird. Ein Fest schafft Gemeinsamkeiten“, erklärt Delia Wolfram. Um möglichst viele Familien zu erreichen, kam der Gedanke einer Kooperation mit den drei Engerser Bildungseinrichtungen auf. Vereinfacht wird die Zusammenarbeit durch die neu entstandene Nähe der Kindergärten. Die Zusammenarbeit mit der Schule kommt den Kindern aller Einrichtungen zugute.

Da das Fest ein Fest für Familien von Familien ist, ist beim internationalen Frühlingsfest besonders das Elternengagement gefragt. Die inhaltlichen Ideen stammen deshalb auch aus dem Kreis von Eltern, Erziehern und Lehrern. Geplant sind „Nationalitätenzelte“, in denen die Familien ihr Herkunftsland präsentieren, auf Plakaten darstellen und etwas für das Land Typisches ausstellen oder anbieten. Zurzeit proben Kinder aus allen drei Einrichtungen einmal wöchentlich unter Anleitung einer der Mütter russische Volkslieder, die von den Kindern auf traditionellen russischen Musikinstrumenten begleitet werden. In der Villa Regenbogen werden serbische und afghanische Volks- und Kindertänze eingeübt. Geplant ist auch eine kulinarische Weltreise in Gestalt eines „Internationalen Buffets“, zu dem Eltern verschiedener Nationalitäten leckere Gerichte beitragen. Die Rezepte zum Nachkochen gibt’s natürlich dazu.

Für das Rahmenprogramm hat sich ein Zauberer angesagt, das Spielmobil der SWN ist gebucht, es finden Kreativangebote statt, dann wird es einen Spielparcours geben, bei dem man feststellen wird, dass die Kinder auf der ganzen Welt eigentlich die gleichen Spiele spielen - sie heißen halt nur nicht überall Seilziehen, Sackhüpfen oder Eierlauf.

Das internationale Frühlingsfest steigt am Sonntag, 19. April, auf dem Schulhof der Kunostein-Grundschule in Engers - also in der Mitte zwischen den drei benachbarten Einrichtungen. Eine solche Kooperation von städtischer und kirchlicher Kindertagesstätte und Grundschule wird, ganz im Sinne des internationalen Festes, getragen vom gemeinsamen Miteinander.

Am 19. April sind übrigens nicht nur die Eltern und Verwandten der Kinder auf dem Festgelände willkommen. Die Veranstalter würden sich ganz besonders über viele Bürgerinnen und Bürger aus Neuwied freuen, die das Miteinander der Kulturen pflegen und sich über andere Länder, Sitten, Gebräuche und „Geschmäcker“ informieren möchten.

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