Allgemeine Berichte | 22.06.2013

Der neue Umweltbericht der Kreisverwaltung liegt vor

Nachschlagewerk für Naturinteressierte

Gemeinsam mit Autoren und Naturschutzverbänden stellte der 1. Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent des Landkreises Neuwied, Achim Hallerbach, den Umweltbericht vor.  Privat

Kreis Neuwied. Die Veröffentlichung einzelner Umweltberichte hat eine gute Tradition bei der Kreisverwaltung Neuwied. Ausgewählte Themenbereiche der Umwelt werden regelmäßig aufgearbeitet. In dem neuen Heft wird die Situation des Naturschutzes anschaulich beschrieben. Gemeinsam mit Autoren und Naturschutzverbänden stellte der 1. Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent des Landkreises Neuwied, Achim Hallerbach, den Bericht vor. Passend zum Thema fand die Präsentation im Haus der Natur des ANUAL im Pfaffenbachtal statt. Hallerbach erläutert: „Unsere Landschaft muss einer Vielzahl verschiedenen Funktionen gerecht werden. Der neue Umweltbericht gibt eine Übersicht, welche Flächen wie stark und in welcher Form geschützt sind.“ Ergebnisse der aktuellen Biotopkartierung werden dargestellt und Projekte zum Biotopverbund. Zum ersten Mal wird in dieser Form die Arbeit der Biotopbetreuung und des Vertragsnaturschutzes veröffentlicht. Viele ökologisch sehr wertvolle Gebiete sind durch die Nutzung und Gestaltung durch den Menschen entstanden wie z.B. Halbtrockenrasen, Streuobstflächen, Heiden. Diese Gebiete müssen weiterhin genutzt werden, damit die Flächen ihren ökologischen Funktionen erhalten können. Aber auch bestimmte Pflanzen und Tierarten genießen einen besonderen Schutz. Einige Arten werden exemplarisch vorgestellt und die Entwicklung ausgewählter Tierarten im Landkreis skizziert. Der Darstellung der ehrenamtlichen Naturschutzarbeit, die so landesweit etwas Besonderes ist, wird breiten Raum gegeben. Viele Kleinode der Landschaft bedürfen der nachhaltigen Pflege der Naturschützer. Außerdem werden gelungene Beispiele der Umweltpädagogik beschrieben. „Gerade dieser Bereich liegt mir sehr am Herzen“, ergänzt Hallerbach. „Es ist notwendig die Umweltpädagogik weiter auszubauen, um den Kindern in unserer stark künstlich überprägten Lebenswelt die Grundlagen unseres Lebens und die Achtung davor, nahe zu bringen.“ Naturschutz braucht Partner. Ein Weg ist es, Kooperationsmodelle zwischen Landwirtschaft und Naturschutz weiter auszubauen z.B. bei der Bewirtschaftung der Talauen, der Pflege der Streuobstbestände oder der Offenhaltung der Rheinhänge. Erste gelungene Beispiele werden in dem Bericht aufgezeigt. Auch zwischen Naturschutz und Tourismus ist die Zusammenarbeit noch ausbaufähig. Eine Adress- und Linkzusammenstellung im Anhang hilft denjenigen, die mehr über die Arbeit einzelner Gruppen oder Themen wissen oder sich beteiligen möchten, weiter. Der neue Umweltbericht ist ein gutes Nachschlagewerk. Er gibt Anregungen, sich für die Natur vor Ort zu engagieren, sich aktiv einzubringen, um die Landschaft in ihrer Vielfalt und Schönheit für kommende Generationen zu erhalten. Der Umweltbericht kann kostenlos angefordert werden bei der Kreisverwaltung Neuwied, Priska Dreher, Tel. (0 26 31) 80 36 50, E-Mail: priska.dreher@kreis-neuwied.de. Er liegt auch im Bürgerbüro der Kreisverwaltung aus.

Der neue Umweltbericht gibt Anregungen, sich für die Natur vor Ort zu engagieren und sich aktiv einzubringen.

Der neue Umweltbericht gibt Anregungen, sich für die Natur vor Ort zu engagieren und sich aktiv einzubringen.

Gemeinsam mit Autoren und Naturschutzverbänden stellte der 1. Kreisbeigeordnete und Umweltdezernent des Landkreises Neuwied, Achim Hallerbach, den Umweltbericht vor. Fotos: Privat

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