Zoo Neuwied
Nachwuchs bei den Vögeln
Neuwied. Das Frühjahr ist bei vielen Vögeln Balz- und Brutzeit, im heimischen Wald genauso wie auch im Zoo Neuwied. Bei den Waldkäuzen zum Beispiel schlüpften im April gleich drei Jungtiere. Der Waldkauz ist eine der häufigsten Eulen Mitteleuropas und mit seinem braun gemusterten Gefieder perfekt getarnt. Durch besonders weich gesäumte Schwungfedern ist sein Flug fast lautlos, was ihn zu einem erfolgreichen Jäger macht. Anders als die Elterntiere sind die Küken anfangs mit einem hellen, weichen Flaum befiedert, und bleiben bis zur ersten Mauser im Schutz der Bruthöhle. Besonders auffallend gefärbt im Vergleich zu den Eulen sind die männlichen Silberfasane. Während die Henne bei dieser südost-asiatischen Art unscheinbar braun gefärbt ist, hat der Hahn ein auffälliges kontrastreich gezeichnetes Gefieder, sowie eine leuchtend rote Gesichtshaut. Diese schwillt während der Balz stark an und soll die Weibchen beeindrucken. Im Zoo Neuwied ist diese Strategie offensichtlich aufgegangen: Anfang Mai schlüpften fünf Küken, die gleich nach dem Schlüpfen Schutz unter dem warmen Bauch der Mutter suchten. Mittlerweile sind die Jungvögel mutiger geworden und erkunden das Gehege, immer unter der Aufsicht ihrer Eltern.
Noch ist bei den Küken nicht erkennbar welches Geschlecht sie haben, weil sie alle bräunlich gefärbt sind. Dadurch sind sie schwerer zu entdecken, aber mit ein wenig Geduld kann man sie bei ihren Erkundungsgängen beobachten.
Pressemitteilung
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