Elisabeth-Frauen der katholischen Pfarrgemeinde in Engers
„Närrisches Feuerwerk abgebrannt“
Seniorenfastnacht fand im Rahmen eines tollen Programmes im kath. Pfarrheim statt
Engers. Als am frühen Abend mit dem Schlager „Nächstes Jahr kommen wir alle wieder“ die Seniorenfastnacht der Elisabethfrauen im katholischen Pfarrheim in Engers zu Ende ging, waren sich die Aktiven und die zahlreichen Besucher einig: „Dieser Fastnachtsnachmittag ist viel zu schnell vorbeigegangen.“ Mehr als vier Stunden hatten die Elisabeth-Frauen ein närrisches Feuerwerk für die Seniorinnen und Senioren der Pfarrei St. Martin in Engers gezündet. Um 14:30 Uhr begrüßte Brigitte Hahn gemeinsam mit den Elisabeth-Frauen-Singers und dem „Altstadt-Trio“ die zahlreichen Narren und übergab dann an die Moderatorin Ilse Dötsch, die mit ihrem trockenen Humor schon die Programmansagen zu einem echten „Knaller“ machte. Otto Linn und Hans-Heinrich Steigerwald sorgten für die passende musikalische Gestaltung. Werner Johann Kessler, Gerd Bonenberger und Rainer Myke als „Altstadt-Trio“ bekannt, begeisterten immer wieder mit bekannten Fassnachtsschlagern, die den Saal zum Mitsingen und schunkeln animierten. Höhepunkt folgte auf Höhepunkt. Erika Steigerwald als wunderschöne Engerser Weinkönigin sorgte mit ihrem Vortrag und den passenden „Weinschlagern“ schon zu Beginn für tolle Stimmung im Saal. Das verspätete Silberhochzeitspaar Marion und Hans-Georg Schindler ließen es sich nicht nehmen die Senioren an ihrem witzigen Bettgeflüster teilhaben zu lassen. Der arme „Schorsch“ war mehr auf den Beinen als im Bett. Hein Steigerwald strapazierte die Lachmuskeln als „Hobbykoch mit anfänglichen Schwierigkeiten“ und verließ am Ende die Bütt mit stolz geschwellter Brust als Profikoch Lafer der II. mit vielen Fan-Frauen im Gepäck, die er demnächst alle bekochen will. Als innovative Computer-Sängerin begeisterte Gretel Nilges mit manch lustiger Verwechslung. Anneliese Kessler als zerstreuter Professor mit seiner neu erworbenen „Wunderbox“ begeisterte im Zusammenspiel mit Erika Steigerwald, Brigitte Hahn, Margit Weissmüller und Gisela Bender. Die Wunderbox schaffte es die Weh-Wehchen der anderen alle auf Erika zu übertragen, was zu schallendem Gelächter führte. Gemeindereferentin Petra Schunkert ließ es sich als „Kirchenmaus“ nicht nehmen allerlei Geschnuddels, dass sie im Laufe des Jahres mitbekommen hatte, zum Besten zu geben.
Anschließend war es Zeit für die närrischen Tollitäten: Unter dem Jubel der Fassenachtsgecke zog Kinderprinz Maximilian der I. von Trommel und Pfad mit seiner Prinzessin Fiona die I. von Tanz und Spagat mit ihrem Gefolge in die Narhalla ein und begeisterten mit einer fantastischen Tanzeinlage. Da fiel es Uschi Bender mit ihren Möhnen gar nicht schwer, auch ohne Obermöhn im Schlepp den Elisabeth-Frauen ihre Aufwartung zu machen. Und die ließen sich nicht zweimal bitten und zauberten einen tollen Tanz als Waschfrauen auf die Bühne. Aber damit nicht genug: Große Künstler gaben sich die Ehre auf der Elisabeth-Frauen Bühne: Gitte, Heino, Nena, et Määnzer Margittche, Trude Herr und die Wildecker Herzbuben ließen es sich nicht nehmen die Narren mit ihren Schlagern zu begeistern. Der Saal bebte bei dieser tollen Playback Show der aktiven Elisabeth-Frauen. Die Zeit verging wie im Flug, und nachdem Pastor Christ das „gereimte Wort“ ergriff, war es an Brigitte Hahn zum großen Finale alle Aktiven noch einmal auf die Bühne zu bitten. Aktive, Gäste und alle Narren waren sich einig: „Es war wieder einmal ein wunderschöner Nachmittag bei den Elisabeth-Frauen.“
