Irlicher Kirmesgesellschaft
Neue Ausgabe des Heimatboten
Neuwied. Mit vielen interessanten Berichten und Abbildungen dürfte die neueste Jahresschrift der Irlicher Kirmesgesellschaft ihre Leserschaft einmal mehr überraschen. Schon auf den ersten Blick entdeckt der Leser einen Ausblick aus den 1960iger Jahren, vom ehemaligen Friedhof Richtung Kirche mit dem imposanten Glockenturm. Redakteur Rolf Wienen gibt einen interessanten Einblick in die Planung und Entstehung des Glockenturms, dessen Fertigstellung sich dieses Jahr zum einhundertsten Mal jährt, um dann zum ersten Teil „der Geschichte der Irlicher Friedhöfe“ überzugehen und von dort überzuleiten zur weiteren Nutzung eines Teils des ehemaligen Friedhofsgeländes, welches von Werner Merkler in seinem Bericht „Die Irlicher Kindergärten“ thematisiert wird. Ein weiterer Bericht von Werner Merkler mit dem Titel „Irlich gedenkt der Bombenopfer des 3. November 1944„ blickt zu dem Gedenken anlässlich des 70. Jahrestages der Bombardierung im vergangenen Jahr zurück. Mit dem Bericht „Der Maialtar“ von Gretel Dames kommen einmal mehr alle Anekdoten-Liebhaber auf ihre Kosten. Des Weiteren erscheint in diesem Heimatboten ein Bericht von Hannelore Irmgartz mit dem Titel „Von der Altentagesstätte zum Seniorentreff“, der die Zeit von der Gründung bis zur Gegenwart behandelt. Für Interessierte der Irlicher Mundart „su schwätze mi’e“, aus dem Fundus des Heimatboten-Gründers Heribert Müller, sind ebenfalls wieder einige Seiten dabei. Über „einen Waschtag um 1940“ berichtet uns in einer Anekdote Hans Mohr. Wie in jeder Ausgabe des beliebten Heimatboten wird ein Blick in die Chronik der Kirmes-Jahrgänge geworfen. Ein interessanter Bericht von Rolf Wienen „Fundsache. Die Beseitigung eines Hindernisses an der ehemaligen Provinzialstraße“ schließt sich an. In einem Bericht der Kirmesgesellschaft Irlich „Von der Saalkirmes zum Festzeltbetrieb“ wird auf die Entwicklung der Kirmes eingegangen. In seinem Bericht „ Ansichten des Wiedhafens und der Wiedmündung“ zeigt Rolf Wienen den interessanten Wechsel der Nutzung des Geländes. Das Ortsgeschehen einst und jetzt von Rolf Wienen zählt seit jeher zum festen Bestandteil des Heimatboten. Dieses Mal werden die Jahre 1974 und 2014 aufgearbeitet. Frühere Ausgaben des begehrten Sammlerobjekts können am Kirmes-Sonntag im Festzelt an der Wied erworben werden. Der 36.Heimatbote 2015 ist in folgenden Irlicher Geschäften zu erwerben: Rathaus-Apotheke, Heißmangel Runkel, Petras Shop, in der Postagentur im REWE-Markt, Sparkasse Irlich. Bevor der Heimatbote zum Verkauf ausliegt, wird er, wie jedes Jahr, von den Schülern der St.-Georg Grundschule in Irlich an den Haustüren verkauft.
