Kriminaloberrätin Kathrin Süßenbach als Leiterin der Kriminalinspektion
Neue Leiterin der PI Neuwied ins Amt eingeführt
Neuwied. Am 14. Oktober überreichte Polizeipräsident Wolfgang Fromm Kriminaloberrätin Kathrin Süßenbach die Ernennungsurkunde zur Leiterin der Kriminalinspektion Neuwied. In einer kleinen Feierstunde und im Beisein von rund 50 geladenen Gästen aus dem Bereich der Polizei, der Landespolitik, der kommunalen Verwaltung sowie der örtlichen Verantwortungsträger, dankte der Polizeipräsident dem bisherigen Leiter der KI Neuwied, Kriminaldirektor Gregor Gerhardt, für die vielen Jahre, in denen er die Dienststelle mit großem Geschick und viel Engagement geführt hatte. Kriminaldirektor Gerhardt ist seit dem 1. Juni neuer Leiter der Polizeidirektion Neuwied.
Anschließend stellte Wolfgang Fromm die neue Inspektionsleiterin Kathrin Süßenbach vor. Kriminaloberrätin Kathrin Süßenbach wurde am im Jahre 1968 in Berlin geboren. Mit knapp 20 Jahren begann sie nach bestandenem Abitur am 15.10.1988 ihren Dienst bei der Polizei des Landes Berlin.
Nach ihrem 3-jährigen Fachhochschulstudium zum gehobenen Dienst der Kriminalpolizei, in Berlin war schon damals der Direkteinstieg in eine Kripo-Laufbahn möglich, war sie von 1991 bis 1998 als Sachbearbeiterin im kriminalpolizeilichen Schichtdienst einer örtlichen Direktion in Berlin tätig, wobei – als Vergleich – eine Direktion der Stadt Berlin die Größenordnung eines rheinland-pfälzischen Polizeipräsidiums aufweist.
Nach einer weiteren Verwendung als stellvertretende Leiterin einer Führungsgruppe und als stellvertretende Leiterin zweier Kommissariate absolvierte sie das Studium zum höheren Polizeidienst an der Polizeiführungsakademie (PFA) in Münster. Dort lernte sie auch ihren Ehemann Kai Süßenbach kennen, der letztlich auch der Grund für den Länderwechsel nach Rheinland-Pfalz, war.
Im Anschluss an die Ausbildung an der PFA musste sie jedoch noch einmal für ein Jahr nach Berlin zurück, da zu diesem Zeitpunkt noch keine Stelle in Rheinland-Pfalz für sie frei war. In Berlin übernahm sie für dieses eine Jahr die Leitung des Fahndungsdezernats mit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Mit Übernahme in den Dienst des Landes Rheinland-Pfalz zum 1. Juli 2006, wurde sie mit der Wahrnehmung unterschiedlichster Leitungsaufgaben im LKA Mainz beauftragt.
Nach einer einjährigen Auszeit aufgrund der Geburt ihrer Tochter erfolgte ihre dienstliche Verwendung ab September 2009 innerhalb der Kriminaldirektion Koblenz als Leiterin des K 12 (Extremistische Straftaten / Terrorismus) sowie die stellvertretende Leitung der Zentralen Kriminalinspektion. Im Anschluss übernahm sie die Leitung der vorübergehend eingerichteten „3. Säule“ innerhalb der KD Koblenz, der ZSD (Zentrale Sonderdienste) und wechselte im letzten Jahr als Dozentin an die FHÖV-Fachbereich Polizei- auf den Hahn, der Wunsch wieder näher an der Praxis zu arbeiten blieb aber nach wie vor erhalten.
Als dann die Stelle der Leitung der KI Neuwied ausgeschrieben wurde, ergriff sie ihre Chance und bewarb sich.
Der Polizeipräsident wünschte der neuen Leiterin viel Erfolg, stets ein glückliches Händchen bei ihren Entscheidungen und nicht zuletzt die persönliche Zufriedenheit in ihrem neuen Amt.
Weitere Grußworte richteten der Bürgermeister der Stadt Neuwied, Reiner Kilgen, als Vertreter der Kommunen, Thomas Hecking, Vorsitzender des örtlichen Personalrates sowie Polizeipfarrer Reinhard Behnke an die neue Dienststellenleiterin. Auch sie bedankte sich für die Ernennung, die unterstützenden Worte und betonte, dass sie sich sehr auf die neue Aufgabe freue.
Beim abschließenden Stehempfang wurden viele Hände geschüttelt, gute Wünsche mit auf den Weg gegeben und Kontakte zwischen den künftig handelnden Personen geknüpft beziehungsweise vertieft.
Pressemeldung
Polizeiinspektion Neuwied
