Eishockey
Neuwied empfängt im Pokal den EV Bitburg
EHC verpflichten Deutsch-Kanadier James Ross für die Verteidigung - Neuzugang am Sonntag im Rheinland-Pfalz-Pokal noch nicht im Einsatz
Neuwied. Das neue Jahr beginnt beim Oberligisten EHC Neuwied mit einem Neuzugang: Die Bären haben den Deutsch-Kanadier James Ross vom Adendorfer EC aus der Oberliga Nord verpflichtet. Der Verteidiger wird jedoch am Sonntag im Rheinland-Pfalz-Pokal aufgrund einer leichten Verletzung noch nicht zum Einsatz kommen. Der EHC ist aber auch ohne den Neuzugang klarer Favorit, wenn es um 19 Uhr im Neuwieder Icehouse gegen den Regionalligisten EV Bitburg geht - auf dem Programm steht das Halbfinal-Hinspiel im RLP-Pokal. „Ich wollte James schon im Oktober verpflichten“, sagt EHC-Trainer Arno Lörsch. „In Adendorf war er unter den vier besten Scorern und der beste Verteidiger seines Teams. Ein klassischer „Stay at Home-Verteidiger“, für den die blaue Linie wie eine Grenze ist. Dennoch ist er nicht nur defensivstark, sondern auch ein richtig guter Vorlagengeber. Von ihm verspreche ich mir mehr Halt in der Verteidigung.“ Ross wird bereits am Sonntag in Neuwied sein und sein Team im Pokalspiel von der Bande aus unterstützen. Läuft alles nach Plan, dann können die Neuwieder zudem in der kommenden Woche noch die Verpflichtung eines Oberliga-erfahrenen Stürmers vermelden. Zuvor aber wartet das erste Pflichtspiel des neuen Jahres: „Wir wollen einen Neuanfang“, sagt Lörsch. „Das alte Jahr mit einer sehr bescheidenen Vorrunde in der Oberliga liegt hinter uns. Wir haben viele Erfahrungen sammeln müssen, die zum Teil sehr bitter waren. Nun ist es an der Zeit, das wahre EHC-Gesicht zu zeigen. Gegen die Teams im Oberliga West Pokal gibt es keine Ausreden mehr. Und schon gar nicht im Rheinland-Pfalz-Pokal. Wir wollen ins Finale kommen und den Titel verteidigen. Aus unserer Favoritenrolle machen wir keinen Hehl.“ Fehlen wird dem Trainer am Sonntag Oliver Diefenbach, der im letzten Spiel in Hamm einen Zahn verloren hat und noch in Behandlung ist. Zudem fehlt nach seiner umstrittenen Matchstrafe auch Stürmer Marc Blumenhofen.
