Allgemeine Berichte | 17.08.2013, 15:30 Uhr

Neuwieder Ruder-Gesellschaft war unterwegs

Ruhrwanderfahrt

Die Herausforderung lag an Land.Privat

Neuwied. Die traditionelle Wanderfahrt der „alternativen AHs“ der Neuwieder Ruder-Gesellschaft führte eine neunköpfige Truppe, die mit drei Booten ausgerüstet war, dieses Jahr auf die Ruhr. Dort wurde in vier Tagesetappen die Strecke von Schwerte über Wetter, Blankenstein und Steele bis nach Essen-Kettwig zurückgelegt. Gleich zu Beginn der Tour stand jedoch vor dem Ablegen in Schwerte die obligatorische T-Shirt-Vorführung auf dem Programm. Hierbei wird die jeweilige T-Shirt-Kollektion der Damen bzw. der Herren mit einem bis zu diesem Zeitpunkt streng geheimen Motto unter dem tosenden Applaus der jeweils anderen Gruppe präsentiert. Bereits auf der ersten Tages-Etappe zeigte sich, dass die Ruhr für Wassersportler ein schönes grünes Revier ist und von Industrie und großen Siedlungen absolut nichts zu sehen ist. Allerdings hat der Fluss für Rudersportler auch seine Herausforderungen, denn zahlreiche Stauwehre müssen überwunden werden. Da viele Bootsgassen und Schleusen defekt waren, hieß es für die tapferen NRG-Ruderer häufig „Umsetzen!“, was mit mühseligem, langem und teilweise auch abenteuerlichem Tragen der schweren Ruderboote samt Zubehör und Handgepäck um die weitläufigen Stauanlagen verbunden war. Besonderen Spaß machte das Passieren der wenigen einsatzbereiten Bootsrutschen. Dabei schießt das Boot mit Besatzung einen kleinen Wildwasserkanal herunter.

Nach vier Tagen mit trockenem und teilweise auch sonnigen Wetter erreichten die drei Bootsbesatzungen wohlbehalten ihr geplantes Ziel in Essen-Kettwig. Von dort aus ging es mit dem Bootsanhänger und vielen neuen Eindrücken wieder zurück in die Deichstadt.

Im nächsten Jahr soll es an den Main gehen. Die „alternativen AHs“ denken deshalb schon jetzt intensiv über die neue T-Shirt-Kollektion 2014 nach.

Die Herausforderung lag an Land.Foto: Privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Image Anzeige
Wir helfen im Trauerfall Vorsorge
Wir helfen im Trauerfall
Dauerauftrag 2026
Titelanzeige
Zukunft trifft Tradition KW 34
Ahrweiler Weinwochen
Betriebsferien September 2026
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
442

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen

Lina Näkel vom SV Blau-Gelb Dernau
174

Hannover/Dernau. Das letzte nationale Großereignis des Jahres fand, wie auch die Finals 2026, vom 28. bis 30. August in der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover statt. Lina Näkel vom SV Blau-Gelb Dernau, die für die LG Kreis Ahrweiler startet, hatte sich bereits im Mai in Limburgerhof für die Deutsche Meisterschaft im Siebenkampf in der Altersklasse W15 qualifiziert.

Von Jürgen Wolff aus Dernau

Weiterlesen

Symbolbild.
2217

Polizeihubschrauber im Einsatz: Keine Gefahr für Anwohner in Koblenz

01.09.: Polizeieinsatz in Koblenz: 63-Jähriger stirbt nach Sturz in Koblenz-Pfaffendorf

Koblenz. Am Dienstag, dem 1. September, wurde der Polizei in Koblenz gegen 15:40 Uhr ein Notruf gemeldet, der von einer blutenden Person in einem Hinterhof in Koblenz-Pfaffendorf berichtete. Zeugen behaupteten, ein schussähnliches Geräusch gehört zu haben. Aufgrund der unklaren Situation und der mangelhaften Informationslage wurden umgehend zahlreiche Einsatzkräfte in das Gebiet entsandt. Für kurze Zeit war auch ein Polizeihubschrauber in den Einsatz involviert.

Weiterlesen