Allgemeine Berichte | 04.05.2013

Selbstbestimmt leben können

Treffen des Runden Tischs „Selbstbestimmtes Wohnen in Neuwied“

Neuwied. Seit gut einem Jahr begegnen sich ehrenamtlich engagierte Bürger der Stadt, Vermieter von neuen Wohnformen, Verwaltung, Institutionen und Organisationen regelmäßig als Teilnehmer des Runden Tisch „Selbstbestimmtes Wohnen in Neuwied“. Zum achten Treffen hatte man Alexandra Biedermann ins Mehrgenerationenhaus eingeladen. Sie ist, bei der Beratungs- und Prüfbehörde nach dem Landesgesetz über Wohnformen und Teilhabe (BP-LWTG), zuständig für den Kreis Neuwied. Ihre Tätigkeit dort dient der Qualitätssicherung in Einrichtungen, die in den Geltungsbereich des Landesgesetzes über Wohnformen und Teilhabe fallen.

Ihre Ausführungen machten deutlich, das Gesetz schützt die Rechte älterer, volljähriger Menschen mit Behinderung oder pflegebedürftiger Menschen. Ebenso wurde klar, die Beratung aller Beteiligten steht im Vordergrund der Verwaltungstätigkeit der Mitarbeiterin des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung, bei der die BP-LWTG angesiedelt ist.

Die interessierten Teilnehmer erfuhren mit ihrer Hilfe, wie sich Angebote von Wohnformen bzw. Einrichtungen für den Personenkreis unterscheiden. Zentrale Aspekte waren dabei der Grad der Abhängigkeit und die Wahlfreiheit bei unterschiedlichen Dienstleistungen wie Pflege, Hauswirtschaft, Teilhabe etc. der Bewohnerinnen und Bewohner. Klar wurde: das Gesetz ermöglicht eine Vielfalt an unterschiedlichen Wohnformen.

Deutlich wurde aber auch, dass im Kreis Neuwied - im Gegensatz zum Westerwald, Mayen-Koblenz oder Ahrweiler - in Bezug auf selbstorganisiertes Zusammenleben von Menschen mit Unterstützungsbedarf in selbstbestimmt gemeinschaftlich organisierten Wohnformen, so gut wie kein Angebot existiert.

Diese Tatsache war schon im März 2012 wahrnehmbar, als durch die Initiative von Gemeinschaftlich Wohnen Neuwied e.V. der Runde Tisch für selbstbestimmtes Wohnen in Neuwied zusammenfand. Seit dem vergrößerte sich der interessierte Personenkreis. Vernetzung und vielfältige Information wurde so innerhalb der Teilnehmer möglich.

Die kommenden beiden Veranstaltungen im Mehrgenerationenhaus bieten nun kostenfrei wertvolle Infos zu selbstbestimmtem Wohnen für alle interessierten Bürger. Am Mittwoch 22. Mai ab 16 Uhr referieren drei Vortragende zu den Unterstützungsmöglichkeiten, um „Zuhause Wohnen im Alter“ gestalten zu können. Für Montag, den 17. Juni ab 18 Uhr stehen Ausführungen zu den Angeboten der Landesberatungsstelle „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ und zu „Mobile Beratung für neue Wohnformen in RLP“ auf dem Programm. Näheres im MGH, Tel. 02631 344596

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