Integrative Kindertagesstätte Villa Kunterbunt Andernach erneut mit „Felix“ ausgezeichnet
Singen verbindet und fördert das Selbstbewusstsein
Andernach.Lust aufs Singen macht die Integrative Kindertagesstätte Villa Kunterbunt in Andernach. Und dies mit so großem Erfolg, dass die Kita nun zum zweiten Mal mit dem „Felix“, der begehrten Auszeichnung des Deutschen Chorverbandes, geehrt wurde. Hermann Martini und Barbara Nötz-Butz überreichten als Felix-Beauftragte den Preis. Sie lobten das „für Rheinland-Pfalz einzigartige Konzept“, das in der Kindertagesstätte vorbildlich umgesetzt werde. Und die Musikexperten hatten noch mehr im Gepäck: Martini, der lange Jahre für die Volksbank RheinAhrEifel tätig war und nun im Ruhestand ist, überreichte für die Singzwerge einen Scheck des Geldinstitutes über 250 Euro. „Singen verbindet, das ist einfach so“, bringen Nicole Erbstroh und Manuela Görgen, die das musikalische Programm gemeinsam mit zwei weiteren Kita-Mitarbeitern leiten, das Wichtigste auf den Punkt. Ideal platziert also ist ein Sing-Projekt in einer Integrativen Einrichtung. „Wir haben ein Kind dabei, das nicht laufen und nicht sprechen kann, sich aber wahnsinnig freut und lacht, wenn es ans Singen geht“, schildert Nicole Erbstroh.
Regelmäßige Treffen
Stimmübungen, Mut haben, mal alleine etwas vortragen, mit der Kopfstimme singen, Geschichten wie die vom St. Martin vor dem Singen szenisch darstellen - all dies lernen die Kinder. Einmal in der Woche treffen sich die Singzwerge, jeweils für ein paar Monate die Vier- bis Sechsjährigen, dann die Zwei- bis Dreijährigen. Zwölf Kinder bilden einen solchen Mini-Chor. Darüber hinaus gibt es einmal im Monat einen großen Singkreis für alle Kita-Gruppen. „Das Singen bringt ganz viel fürs Selbstbewusstsein und für die Gemeinschaft“, ist das Kita-Team mit Leiter Ruben Kühner überzeugt. Der Erfolg gibt ihnen recht: Bereits vor drei Jahren wurde die Villa Kunterbunt erstmals mit dem „Felix“ ausgezeichnet.
Aufführung der Singzwerge
Mittlerweile sind die Singzwerge aus Andernach bereits bei vielen Aufführungen zu hören, so zum Beispiel wieder am 18. Dezember, um 18 Uhr, in der Andernacher St. Albert-Kirche.
