Ludwig-Erhard-Schule Neuwied
Soccer-Turnier für die Nepalhilfe
Neuwied. Soziales Engagement wird großgeschrieben: Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule der Ludwig-Erhard-Schule Neuwied organisieren für die Schülerinnen und Schüler aus der eigenen Schule ein Soccer-Turnier zugunsten von SOS-Kinderdörfer Nepal und der Organisation Govinda.
Die Berichterstattung über die sozialen Verhältnisse und die nach wie vor katastrophale Lebensweise nach den Erdbeben in Nepal führten dazu, dass sich die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule, Rechnungswesen und Controlling (HBF/RC13), dazu entschieden, im Rahmen ihres Projektunterrichts ein Fußballturnier zu planen und eine Tombola zu organisieren.
Den Erlös des Projekts von 1567,15 Euro, bestehend aus dem eingenommenen Geld aus der Tombola, einem Kuchenverkauf sowie Spendengeldern von Unternehmen, die das Projekt der Schülerinnen und Schüler unterstützten, spenden die Schülerinnen und Schüler der HBF/RC vollständig an die Erdbebenopfer in Nepal. Die Organisation Govinda wird die Schülerinnen und Schülern der Ludwig-Erhard-Schule regelmäßig direkt aus Nepal über den Einsatz der Spendengelder informieren.
Die erfolgreiche Planung und Organisation des Projekts zeigte sich in einem gelungenen Fußballturnier, an dem sich 18 Mannschaften aus der Ludwig-Erhard-Schule beteiligten und somit ihre Solidarität für die Nepalhilfe ausdrückten. Die Klasse wurde bei der Planung und Umsetzung des Projekts von ihrer Lehrerin Christa Müller unterstützt.
Die Gewinnermannschaft hieß am Ende „HBF/RC14“. Zum ersten Mal, seitdem ein Fußballturnier in der LES stattfindet, hat es eine Lehrermannschaft der Ludwig-Erhard-Schule auf einen der vorderen Plätze geschafft: auf den zweiten Platz (nach Elfmeterschießen). Hermann Wagner, Schüler der HBF, meinte begeistert von der Aktion seiner Klasse: „Dies ist richtig gelungener Schulunterricht.“ Und Florian Mangel ergänzte: „Ein besonderer Dank des Projektteams der HBF gilt allen Sponsoren: der Juniorenfirma der Ludwig-Erhard-Schule, der Süwag, den Stadtwerken Neuwied, der AOK, der Sparkasse Neuwied, der Barmer und der Parfümerie Douglas, Ball Europe und natürlich auch unseren Mitschülern.“ Sein Mitschüler Michael Hartmann äußerte sich so: „Dieses Projekt meiner Klasse zeigt, dass in unserer Schule neben der Vermittlung von typischen Unterrichtsfächern soziales Engagement und globales Lernen sehr wichtig sind.“ Und Vitalij Krugel ergänzte: „Solidarität und Verantwortung gegenüber anderen sind für uns also nicht nur Schlagworte, sondern wir praktizieren dies auch.“ Für Michael Hartmann war das selbstverständlich: „Erst recht als anerkannte UNESCO-Projekt-Schule und als Europaschule.“
