„Aktion Arbeit“ im Bistum Trier
Spende sichert Projekte der FBS Neuwied
Maßnahmen zur Beschäftigung gefördert
Neuwied. Die „Aktion Arbeit“ im Bistum Trier unterstützt zwei Maßnahmen der Familienbildungsstätte (FBS) Neuwied mit einem Scheck von 7000 Euro. Mit der Spende werden zum einen der Vorbereitungskurs für die Prüfung zur staatlich geprüften Hauswirtschafterin gefördert, und zum anderen Beschäftigungsprojekte für Arbeitslose im Bereich „Bildung und Erziehung“. Den elfmonatigen Kurs zur Hauswirtschafterin können auch Teilnehmerinnen ohne Schulabschluss absolvieren, erklärt Andrea Steyven von der „Aktion Arbeit“. Sie hätten danach gute Chancen, in Privathaushalten, Seniorenheimen, Kindertagesstätten, Schulen, Krankenhäusern und Kantinen Arbeit zu finden. In den ebenfalls geförderten Beschäftigungsprojekten sammeln die Teilnehmer Erfahrungen in Einrichtungen wie Schulen, Kindertageseinrichtungen und Senioreneinrichtungen. „Sie erleben sich hier unter einer normalen Arbeitsbelastung, üben eine sinnvolle Tätigkeit aus und verbessern damit ihre Fähigkeiten, sich am normalen Arbeitsalltag zu orientieren“, sagt Steyven. Die Projekte werden von einer Sozialpädagogin begleitet. Beide Fördermaßnahmen werden von der FBS Neuwied bereits seit 2005 in Kooperation mit dem Jobcenter Neuwied angeboten und sind nicht ausfinanziert. Der Zuschuss der „Aktion Arbeit“ bietet nun die Möglichkeit, diese Projekte fortzuführen.
Die „Aktion Arbeit“ des Bistums Trier gibt es seit über 30 Jahren. Ihre zentrale Aufgabe ist es, langzeitarbeitslosen Menschen und Jugendlichen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in Erwerbstätigkeit zu helfen. Mit Geld aus einem Solidaritätsfonds des Bistums werden Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen ermöglicht. Außerdem klärt die „Aktion Arbeit“ über Ursachen und Folgen der Langzeitarbeitslosigkeit auf und beteiligt sich mit Projekten und Vorschlägen an einer aktiven Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.
Pressemitteilung
Bischöfliche Pressestelle Trier,
Redaktion Koblenz
