Allgemeine Berichte | 02.07.2026

Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach

Verabschiedung von Chefarzt Prof. Dr. Richard Berger

Von links nach rechts: Prof. Dr. Gert Naumann, Prof. Dr. Holger Maul, Prof. Dr. Christof Schenkel-Häger, Prof. Dr. Tanja Fehm, Gaby Frömbgen, Prof. Dr. Richard Berger, Prof. Dr. Christoph G. Wölfl, Sven Mühlan und Thorsten Kopp.

Das Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach verabschiedet seinen langjährigen Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Nach mehr als 22 Jahren als Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach wurde Prof. Dr. Richard Berger Ende Juni im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche langjährige Weggefährten, Kolleginnen und Kollegen sowie Familienangehörige waren gekommen, um gemeinsam auf sein beeindruckendes Wirken zurückzublicken und vor allem den Menschen hinter dem Mediziner zu würdigen.

Seit dem Jahr 2003 prägte Prof. Berger die Entwicklung der Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum maßgeblich. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Klinik fachlich kontinuierlich weiter und etablierte sich als wichtige Anlaufstelle für Patientinnen in der Region.

Ganz im Sinne seiner Persönlichkeit sollte die Verabschiedung jedoch keine klassische Rückschau auf die vergangenen Jahrzehnte werden. Stattdessen entschied sich Prof. Berger bewusst für einen Blick nach vorn und lud zu einem Mini-Symposium unter dem Titel „Reise in die Zukunft der Frauenheilkunde“ ein.

Die Veranstaltung wurde von Prof. Dr. Christoph G. Wölfl, Stellvertretender Ärztlicher Direktor des Marienhaus Klinikums Neuwied-Waldbreitbach, eröffnet. In drei Fachvorträgen wurden aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Frauenheilkunde beleuchtet. Den Abschluss bildeten die persönlichen Schlussworte von Prof. Berger selbst. Seine Rede wurde mit minutenlangen Standing Ovations gewürdigt – ein eindrucksvolles Zeichen der Wertschätzung und des Respekts für sein langjähriges Engagement.

Als besondere Anerkennung erhielt Prof. Berger vom Direktorium den Kater „Miekesch“ aus der Augsburger Puppenkiste – eine liebevolle Anspielung auf seine Heimatstadt Augsburg.

Für einen musikalischen Akzent sorgte Klinikseelsorger Michael Aaron, der am Klavier das Lied „Sail Away“ spielte. Die Darbietung griff die Leidenschaft Prof. Bergers für das Segeln auf.

Beim anschließenden Empfang mit Getränken und Buffet nutzten die Gäste die Gelegenheit für persönliche Gespräche, gemeinsame Erinnerungen und zahlreiche herzliche Worte zum Abschied.

Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet für Prof. Dr. Richard Berger ein bedeutendes Kapitel am Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach. Dem Klinikum bleibt er jedoch weiterhin als Senior Advisor verbunden und wird seine langjährige Erfahrung auch künftig einbringen.

Die weitere medizinische Leitung der Klinik liegt in bewährter Kontinuität: Die kommissarische Leitung übernimmt Dr. Robert Sczesny, die Sektionsleitung der Geburtshilfe liegt weiterhin bei PD Dr. Sabine Schütze. Gemeinsam stellen sie die fachliche und strukturelle Weiterentwicklung der Klinik sicher und führen die Arbeit fort.

Das Marienhaus Klinikum Neuwied-Waldbreitbach dankt Prof. Dr. Richard Berger für sein fachliches Wirken, seine menschliche Art und sein langjähriges Engagement. Über mehr als zwei Jahrzehnte hat er die Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum entscheidend geprägt und nachhaltig weiterentwickelt.

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Von links nach rechts: Prof. Dr. Gert Naumann, Prof. Dr. Holger Maul, Prof. Dr. Christof Schenkel-Häger, Prof. Dr. Tanja Fehm, Gaby Frömbgen, Prof. Dr. Richard Berger, Prof. Dr. Christoph G. Wölfl, Sven Mühlan und Thorsten Kopp. Foto: Hanna Valentin

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