Allgemeine Berichte | 29.03.2014

Evangelische Kirchengemeinde und Neuwieder Hospiz-Verein laden ein

„Wegbegleiter im Sterben“

Ausstellung im Gemeindehaus der Marktkirche widmet sich dem letzten Lebensabschnitt des Menschen

v.l.: Die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz-Vereins, Susan Sprague-Wessel, die Hospizfachkräfte Vera Krings-Ax, Gabriele Fetthauer, die Bildungsbeauftragte des Hospiz-Vereins, Rita Krebsbach und Pfarrer Werner Zupp bei der Ausstellungseröffnung.privat

Neuwied. Mit letzter Kraft dem geliebten Mann ein letztes Lächeln schenken, noch einmal den treuen Hund streicheln, einen kleinen Spaziergang machen oder genüsslich eine Zigarette rauchen: Der Fotograf Werner Feldmann hat die letzten Augenblicke des Lebens und den Weg des Sterbens mit seiner Kamera festgehalten. In berührenden und beeindruckenden schwarz-weiß Aufnahmen gibt er Einblicke in die Hospizarbeit, der es ein Anliegen ist, dass Menschen ihren letzten Lebensweg selbstbestimmt und mit einer bestmöglichen Lebensqualität zu Ende gehen können. Die Fotos Feldmanns, die in Zusammenarbeit mit Schülern von Mainzer Kranken- und Altenpflegeschulen sowie Mitarbeitern des Christophorus Hospizes und der Palliativmedizin der Universitätsklinik Mainz entstanden sind, sind bis zum 16. April im Evangelischen Gemeindehaus der Marktkirche Neuwied zu sehen. „Als ich diese Bilder gesehen habe, wusste ich, dass ich sie gerne zeigen möchte“, sagte Pfarrer Werner Zupp. Und so organisierte er die Ausstellung gemeinsam mit dem Hospiz-Verein Neuwied. „Die Fotos machen deutlich, dass der letzte Lebensabschnitt in das Sterben führt. Der Blickwinkel des Fotografen führt Sterbende und ihre Begleiter zusammen“, sagte Zupp bei der Ausstellungseröffnung. Und: „Sterbende zu begleiten, konfrontiert mit den eigenen Grenzen und Hilflosigkeit.“

Für die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz-Vereins, Susan Sprague-Wessel, ist deshalb klar: „Wir brauchen Wegbegleiter, die den Blick auf das Sterben richten“. Und aus eigener Erfahrung als Psychologin, die auf einer Palliativ- Station unzählige Menschen begleitet hat, weiß sie: „Es ist und bleibt eine sehr große Ehre, einen Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten“. Wie diese Begleitung aussehen kann, das zeigt die Ausstellung. Mit ihren Bildern und kurzen, aber prägnanten Texten erlaubt sie die einfühlsame Auseinandersetzung mit der Endlichkeit des Lebens. Begleitet wird die Ausstellung von zwei Veranstaltungen, die im Gemeindehaus stattfinden. Am 3. April um 18 Uhr geben Mitarbeiter des Neuwieder Hospizes Einblicke in die Sterbebegleitung, am 10. April um 19.30 Uhr informiert der Vorsitzende der Waldbreitbacher Hospiz-Stiftung, Christoph Drolshagen in seinem Vortrag „Von einer hospizlichen Bewegung zu einer hospizlichen Kultur“ über das Sterben mitten im Leben.

Ausstellung ist bis zum 16. April zu sehen

Die Ausstellung „Wegbegleiter im Sterben“ ist im Gemeindehaus der Marktkirche bis zum 16. April montags bis donnerstags von 14.30 bis 18.30 Uhr und freitags von 10.30 bis 12 Uhr und von 14.30 bis 18.30 Uhr zu sehen.

v.l.: Die Vorsitzende des Neuwieder Hospiz-Vereins, Susan Sprague-Wessel, die Hospizfachkräfte Vera Krings-Ax, Gabriele Fetthauer, die Bildungsbeauftragte des Hospiz-Vereins, Rita Krebsbach und Pfarrer Werner Zupp bei der Ausstellungseröffnung.Foto: privat

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