Allgemeine Berichte | 14.06.2015

Heimat- und Verschönerungsverein Oberbieber

Wieder Biber im Aubachtal

Der ehemalige Oberbieberer Hans Omerzu brachte den Nager als Geschenk mit

Ein ehemaliger Oberbieberer, mehrere Oberbieberer und ein Biber: Mehr Bi(e)ber geht nicht. privat

Oberbieber. Mehr als fünfzig Jahre sind vergangen, seit Hans Omerzu Oberbieber verlassen hat, aber immer noch ist er dem Dorf sehr verbunden. Als er damals von Oberbieber wegging, zog es ihn nach Süddeutschland und über Zwischenstationen in Baden und Schwaben kam er schließlich nach Bayern. Damit erfüllte er sich einen Traum, den Traum vom Leben nah an der Natur. Das konnte er an seinem neuen zu Hause im oberen Priental auch in die Realität umsetzen. Er kümmert sich hier um die Hege und Pflege des Wildes, um Gams und Rotwild genauso, wie um Hase und Reh. In den stillen Tälern des Hochgebirges ist aber auch der Biber wieder heimisch geworden, und gerade das brachte Hans Omerzu auf den Gedanken, seinem ehemaligen Heimatort Oberbieber einen Biber zum Geschenk zu machen. Damit wollte er aber nicht warten, bis das Dorf im Jahre 2021 sein 1000-jähriges Bestehen feiern kann, sondern er setzte diesen Gedanken sofort in die Tat um. Es mussten vorher zwar noch einige gesetzliche Hürden überwunden werden, aber dann, nach der fachmännischen Bearbeitung durch einen Präparator stand der Überreichung eines wunderschönen Bibers nichts mehr im Wege, und vor Pfingsten war es dann so weit. Im Aubachtal an der Eintrachthütte überreichte Hans Omerzu diesen Biber an Rolf Löhmar, den Vorsitzenden des Heimat- und Verschönerungsvereins Oberbieber.

Zu dieser feierlichen Übergabe waren selbstverständlich auch alle Vorstandsmitglieder des HVO erschienen und gemeinsam mit einigen weiteren Oberbieberern wurde dieses wertvolle Geschenk mit großer Freude entgegengenommen. Damit ist sozusagen nach Jahrhunderten wieder ein Biber ins Aubachtal zurückgekehrt, an einen Ort, an dem es ihn schon früher immer gegeben hat und von wo er der Überlieferung nach auch Namensgeber für Oberbieber wurde.

Hier in der Eintrachthütte soll er im passenden Ambiente nun seinen ständigen Platz bekommen, damit alle Gäste und Besucher der Hütte ihre Freude daran haben.

Ein ehemaliger Oberbieberer, mehrere Oberbieberer und ein Biber: Mehr Bi(e)ber geht nicht. Foto: privat

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