Allgemeine Berichte | 26.09.2015, 10:44 Uhr

MGV 1852 Weis und Sangesfreunde Heimbach in Bayern unterwegs

Zu Besuch im Altmühltal

Die Chorgemeinschaft Heimbach-Weis reiste gemeinsam ins Altmühltal. privat
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Heimbach-Weis. Mit 100 Personen reiste die Chorgemeinschaft Heimbach-Weis vor Kurzem in die Ferienregion des Altmühltals. Natur, Kultur und Gesang, so hätte das Motto dieser viertägigen Chorreise lauten können, denn eine Vielzahl an abwechslungsreichen Höhepunkten erwartete die gespannte Reisegruppe.

Station in Nürnberg

Zunächst war der Organisator Günter Kneip froh, dass beide Busse voll besetzt und ohne Ausfälle starten konnten. Nach einer bereits bewährten großen Pause – bei warmer Fleischwurst und kühlenden Getränken - war die Frankenmetropole Nürnberg die erste Station. Nürnberger Stadtführer erzählten der Gruppe die Geschichte der Stadt, die unter den Bombenangriffen des 2. Weltkrieges stark zu leiden hatte. Heute aber erstrahlt die historische Altstadt wieder in neuem Glanz und so gab es unter der Burg viele neue Geschichten zu entdecken. Auch die „Nürnberger Würstchen“ waren für die meisten Teilnehmer ein Muss. Gut gestärkt ging es dann nach Beilngries, gelegen im Naturpark Altmühltal, direkt am Main-Donau-Kanal. Dort wurde die Unterkunft bezogen und bei einer vorabendlichen Stadtführung den Ort näher entdeckt.

Austausch von Erinnerungen

Am 2. Reisetag stand zunächst Ingolstadt auf dem Programm. Dabei bestand die Möglichkeit zur Besichtigung einer bayerischen Brauerei und zum Erkunden der Stadt an der Donau. Als zweitgrößte Stadt in Oberbayern mit 133.000 Einwohnern gehört sie durch ihre zentrale Lage zwischen München und Nürnberg zu einer der am schnellsten wachsenden Städte in Deutschland.

Natürlich auch begründet durch einen Automobilbauer, dem wir im „Audi Forum“ ebenfalls einen Besuch abstatteten.

Hier wurden die Historie der Automarke und das Zusammenwachsen der verschiedenen Fahrzeugbauer chronologisch dargestellt. So mancher Teilnehmer konnte seine Jugend im Angesicht bekannter Fahrzeuge wiederfinden und es kam zum regen Austausch von Erinnerungen. Auch wenn der Tag schon lang war, stand am Abend noch ein Highlight im Programm. Der Männerchor des MGV Beilngries begrüßte die Chorgemeinschaft Heimbach-Weis zu einem bunten Abend im benachbarten Haus des Gastes. Beide Chöre brachten sich ihr regionales Liedgut näher und es kam im besten Sinne zu einem Austausch der rheinischen und bayerischen Kultur. Das Ende dieses tollen Abends konnte nicht genau überliefert werden, aber es war sicher schon früh, als die Letzten ihre Bettruhe fanden. Wenn man im Altmühltal übernachtet, dann ist eine Rundfahrt durch die Region fast Pflichtprogramm und so war es dann am 3. Reisetag auch der Fall. Regionale Reiseführer bestiegen die Busse und brachten den Reisegruppen die Natur und die Geschichte von Bauten und Burgen näher.

Bayerische Gastlichkeit

Bei Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde das Benediktiner Kloster Weltenburg besucht. Spontan fand sich die Chorgemeinschaft Heimbach-Weis im Innenhof ein und überraschte die Touristen aus aller Welt mit zwei Liedern des eigenen Repertoires. Kurz nach einer Klosterführung und einer weiteren gesanglichen Darbietung innerhalb der Klostermauern, war es aber auch Zeit die bayerische Gastlichkeit des Ortes zu entdecken. Findet sich dort doch einer der schönsten Biergärten Bayerns. Gut, dass der Weg zum Schiffsanleger nicht weit war und die Gruppe dann auf einer Fahrt durch den „Donaudurchbruch“, der „Weltenburger Enge“, dieses offizielle Naturdenkmal erleben durfte. Angekommen in Kelheim wurde das Schiff verlassen und die Fahrt durch das Altmühltal fortgesetzt. Am Abend gestaltete der Chor noch eine Messe in der Stadtpfarrkirche „Maria Himmelfahrt“ in Berching mit. Chorleiter Thomas Schmidt begleitete an der Orgel und die Messebesucher dankten dem Chor am Ende mit spontanem Applaus.

Zurück in die Heimat

Am letzten Reisetag stand Regensburg auf dem Plan. Wurde in Nürnberg noch von großen Kriegsschäden berichtet, so blieb der historische Kern von Regensburg weitgehend erhalten und zählt heute zum UNESCO Welterbe. Den besonderen Reiz der Stadt an Donau, Naab und Regen brachten vier gut gelaunte Stadtführer – jeder auf seine Weise – den Reisenden näher. Am Nachmittag wurde schließlich die Heimreise angetreten und am Abend waren alle wieder zurück in der schönen Heimat. „Die Tour und der ganze Ablauf fand großes Lob bei den Teilnehmern und ich freue mich sehr über die ersten positiven Rückmeldungen“, so Jürgen Wilhelm, Sprecher der Chorgemeinschaft Heimbach-Weis.

Wer hat Lust, mitzusingen?

„Wir freuen uns über Verstärkung, ob aus Heimbach-Weis oder der Umgebung. Singen ist gesund und stärkt das Gemeinschaftsgefühl und eine schöne Chorreise ist auch immer ein lohnenswertes Ziel“, so Wilhelm. Die Chorgemeinschaft Heimbach-Weis, bestehend aus dem MGV 1852 Weis und dem Männerchor Sangesfreunde, hat aktuell 45 aktive Sänger und probt im Wechsel donnerstags im Ortsteil Heimbach und freitags im Ortsteil Weis.

Die Chorgemeinschaft Heimbach-Weis reiste gemeinsam ins Altmühltal. Foto: privat

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