Katholische Familienbildungsstätte Neuwied
Zukunft für Familienbildungsstätten
Leiterinnen im Bistum Trier wurden fortgebildet
Neuwied/Trier. Insgesamt 15 Monate haben sie dafür gearbeitet. Mit Workshops, Vorträgen und Arbeitsgruppen, geleitet von fachkundigen Referenten, haben sich die 15 Leiterinnen der Familienbildungsstätten (FBS) aus dem Bistum Trier fortgebildet. In sechs Modulen beschäftigten sie sich mit Themen wie „Veränderungsanforderungen an die Leitung“, „Marketing“, „Management“ oder „Betriebswirtschaft“. Nun überreichte Dr. Hans Günther Ullrich, Leiter der Abteilung „Gesellschaft und Bildung“ im Bistum Trier, den Leiterinnen ihre Zertifikate für den Abschluss der Weiterbildung. Die FBS für die Zukunft aufstellen, im Rahmen des Prozesses des Qualitätsmanagements und -entwicklung des Bistums Trier. Das sei auch der Hintergrund der Fortbildung, die zum ersten Mal in dieser Form in einem deutschen Bistum angeboten wurde, erklärt Ullrich. Unterstützt werden die FBS des Bistums Trier dabei auch von den Ländern Saarland und Rheinland-Pfalz. „Wenn es die Familienbildungsstätten nicht geben würde, dann müsste man sie erfinden“, sagt Willi Kräuter vom saarländischen Ministerium für Bildung und Kultur. Die FBS tragen dazu bei, Familien zu fördern und bei der Erziehung zu begleiten.
„Die Arbeit der FBS ist wichtig, um für die Zukunft gewappnet zu sein“, erklärte auch Daniel Hoffmann vom rheinland-pfälzischen Familienministerium. Die Bildungsreferentin der Fortbildung, Angelika Tuschhoff von der Katholischen Bundesarbeitsgemeinschaft für Einrichtungen der Familienbildung, gab mit den Zertifikaten den Leiterinnen noch folgenden Satz mit auf den Weg: „Die Familienbildung ist beständig in kontinuierlicher Veränderung.“ Aus Neuwied nahmen Nina Maurer, geschäftsführende Leitung der Familienbildungsstätte Neuwied und ihre Stellvertretung Ute Gilles-Adenauer, die verantwortlich ist für die Außenstelle in Linz, an der Fortbildung teil.
