Allgemeine Berichte | 09.02.2014

Kooperation von Neuwieder Schulen macht Fortschritte

Zukunftschancen aktiv verbessern

Studiendirektor Plag informierte die Schüler über die Chancen der dualen Berufsausbildung.privat

Neuwied. Im vergangenen Jahr wurde zwischen der Integrierten Gesamtschule, der Ludwig-Erhard-Schule und dem Rhein-Wied-Gymnasium, alle ansässig im Neuwieder Stadtbezirk, ein Kooperationsprojekt gestartet, in dessen Verlauf sich die drei Schulen enger vernetzen wollen. Das Projekt basiert auf drei Säulen: der Vermittlung von Wirtschaftsthemen an Schülerinnen und Schüler der beiden allgemeinbildenden Schulen, verbunden mit einer Schullaufbahnberatung, Berufswahlvorbereitung und Studienorientierung, der Vermittlung von Moderationstechniken und einem Trainingsprogramm für Klassensprecherinnen und Klassensprecher. In einem ersten Projektteil wurden unter Federführung der IGS-Klassensprecherinnen und Klassensprecher für ihre Aufgabe als Bindeglied zwischen Klasse und Lehrkräften bzw. Schulleitung geschult. Hierbei ging es um Fragestellungen wie „Welche Rechte stehen uns laut Schulgesetz zu?“, „Was brauchen wir, um uns für unsere Mitschüler stark zu machen?“, „Wie können wir unsere Rechte umsetzten oder müssen wir sie auch manchmal einfordern?“ In einem zweiten Projektteil wurde jetzt unter Federführung der LES im Rahmen einer mehrmonatigen Schullaufbahnberatung, Berufswahlvorbereitung und Studienorientierung mit der Vermittlung von Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen begonnen, die im Prozess der Berufswahl- und Studienorientierung hilfreich sind. Dabei schafft eine systematische Abstimmung im schulischen Umfeld eine unerlässliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Förderstruktur am Übergang von Schule in den Beruf oder das Studium. Jetzt trafen sich in der LES 20 Schülerinnen und Schüler der IGS und des RWG zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Was mache ich nach dem Qualifizierten Sekundarabschluss I?“ Dabei wurde von Studiendirektor Plag über die Chancen und Möglichkeiten zur Qualifizierung über die duale Berufsausbildung und alle Wahlbildungsgänge an den berufsbildenden Schulen informiert, die zur Fachhochschulreife, zur fachgebundenen oder allgemeinen Hochschulreife führen. Solche Abschlüsse können in der gymnasialen Oberstufe, der höheren Berufsfachschule, der Berufsoberschule I und II, der dualen Berufsoberschule und der Fachschule erlangt werden. Bis zum Ende des Schuljahres folgen weitere wirtschaftsbezogene Veranstaltungen wie zum Beispiel eine Betriebserkundung bei der Firma Lohmann und Auszubildende stellen ihren Ausbildungsberuf vor und berichten über ihre Erfahrungen in der Berufs- und Arbeitswelt.

Die drei beteiligten Schulen hoffen, mit diesem Kooperationsprojekt Schülerinnen und Schüler mit Fähigkeiten auszustatten, die es ihnen ermöglichen, eigenverantwortlich und aktiv die Übergänge in Ausbildung und Beruf gestalten zu können, sich besser in der privaten, schulischen und beruflichen Welt zurechtzufinden und somit die Zukunftschancen zu verbessern.

Studiendirektor Plag informierte die Schüler über die Chancen der dualen Berufsausbildung.Foto: privat

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