Politik | 19.02.2019

Der Kreisverband der CDU Frauen-Union informierte sich beim stationären Hospiz im Ahrtal

„... und ich möchte leben bis zuletzt!“

V.li.n.re.: Heike Krämer-Resch und Ulrike Dobrowolny mit den interessierten Besucherinnen. Foto: privat

Bad Neuenahr. Kürzlich hatte Heike Krämer-Resch, die erste Vorsitzende der Frauen-Union, zu einer Informationsrunde im Stationären Hospiz im Ahrtal in Bad Neuenahr eingeladen. Dort wurden die Interessierten von der Vorsitzenden des Hospizvereins Rhein Ahr e.V., Ulrike Dobrowolny, empfangen. Im Herbst 2013 haben der Hospiz-Verein Rhein-Ahr, die Marienhaus Unternehmensgruppe und die v. Bodelschwingschen Stiftungen Bethel gemeinsam die ökumenische „Hospiz im Ahrtal gGmbH“ gegründet. Gemeinsam errichteten und betreiben sie das Hospiz im Ahrtal. Das stationäre Hospiz im Ahrtal hat zehn wohnliche Gästezimmer für schwerstkranke und sterbende Menschen. Angehörige und / oder Freunde können in Gästezimmern oder in einem separaten Appartement übernachten und somit auf Wunsch mit aufgenommen werden. Ein Wohnzimmer mit Wohnküche, ein Raum der Stille, Terrassen und ein Garten stehen den Hospizgästen und ihren Angehörigen und Freunden zur Verfügung. Ziel ihrer Bemühungen ist die Wiederherstellung und Erhaltung bestmöglicher Lebensqualität in der verbleibenden Lebenszeit. Das stationäre Hospiz ist daher eine spezialisierte Pflegeeinrichtung mit einem umfassenden, multiprofessionellen Versorgungs- und Begleitkonzept. Dazu gehören palliativpflegerische und palliativmedizinische Versorgung, spezialisierte Schmerztherapie und Symptomkontrolle, das Angebot psychosozialer und seelsorgerischer Begleitung und ergänzende Therapien. Angehörige und Freunde können begleitenden Angebote ebenfalls nutzen. Aufgenommen werden Menschen mit nicht heilbar fortschreitenden Erkrankungen, wie zum Beispiel Krebserkrankungen, Vollbild der Infektionskrankheit AIDS, neurologischen Erkrankungen, chronischen Nieren-, Herz-, Verdauungstrakt- und Lungenerkrankungen im Endstadium, die mit nur schwer zu beherrschenden Begleiterscheinungen und sozialen Problemen sowie absehbar geringer Lebenserwartung einhergehen. Das Wohnen, die Versorgung und die Begleitung des kranken Menschen sind für ihn im Hospiz zuzahlungsfrei. Die Kranken- und Pflegekassen tragen 95 Prozent des vereinbarten Tagesbedarfssatzes. Mindestens 5 Prozent der Kosten müssen die Träger des Hospizes aus Spendenmitteln aufbringen. Viele Menschen wünschen sich, bis zuletzt in vertrauter Umgebung zu leben. „Die meisten Betroffenen möchten ihre letzte Zeit noch leben“, so Ulrike Dobrowolny. „Schwerstkranken und sterbenden Menschen bis zuletzt ein selbstbestimmtes und würdiges Leben zu ermöglichen - das ist oberstes Ziel unserer Hospizarbeit.“ Im Anschluss überreichte die Vorsitzende Heike Krämer-Resch der Vorsitzenden des Hospizvereins, Ulrike Dobrowolny, einen Blumenstrauß für die Führung und die bewegenden Ausführungen, die den Zuhörerkreis sichtlich berührt haben.

Öffnungszeit in Adenau: Mittwoch 10 bis 12 Uhr.

Spendenkonten des Hospizes im Ahrtal: Kreissparkasse Ahrweiler, IBAN DE53 5775 1310 0000 5121 29, Volksbank Rhein-Ahr-Eifel e.G., IBAN DE55 5776 1591 0102 6157 00. Weitere Informationen zum Hospiz im Ahrtal gibt es unter www.hospizimahrtal.de und zu der Frauen-Union unter www.cdu-fu-kreis-aw.de

Pressemitteilung des

Kreisverbandes Kreisverband

der CDU Frauen-Union

V.li.n.re.: Heike Krämer-Resch und Ulrike Dobrowolny mit den interessierten Besucherinnen. Foto: privat

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