Politik | 14.12.2016

Feierliche Einbürgerung im Kreishaus

74 Personen erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft

Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger gemeinsam mit ihren Einbürgerungsurkunden und der Kreisdirektorin Annerose Heinze (Mitte).Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis. 74 Personen haben am 8. Dezember im Großen Sitzungssaal des Siegburger Kreishauses die deutsche Staatsbürgerschaft im Wege der Einbürgerung erhalten. Kreisdirektorin Annerose Heinze war es eine große Freude, den 36 Frauen, 29 Männern sowie neun Kindern und Jugendlichen die Einbürgerungsurkunden im Rahmen der Feierstunde zu überreichen.

Vor der Übergabe der Urkunden bekannten sich die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger zu dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“

Im Anschluss appellierte Kreisdirektorin Annerose Heinze an die Neubürgerinnen und Neubürger: „Die Freiheit, die eine Demokratie dem Einzelnen gewährt, ist ein hohes Gut. Dies wird einem in Zeiten wie diesen besonders bewusst. Schätzen sie die mit dieser Staatsbürgerschaft verbundenen Rechte und auch Pflichten!“ Sichtlich beeindruckt sangen im Anschluss alle gemeinsam die deutsche Nationalhymne.

Austin Shedrach wurde zu der Feierstunde von seiner Frau und der kleinen Tochter, die beide die deutsche Staatsangehörige haben, begleitet: „Für mich ist dieser Moment etwas ganz besonderes. Nun ist unsere Familie noch mehr eine Einheit“ sagte der stolze Familienvater aus Nigeria, der seit acht Jahren in Deutschland lebt.

Die EinbürgerungsbewerberInnen kamen aus 27 Staaten

Die Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten: Bosnien und Herzegowina (2), Bulgarien (1), Frankreich (4), Georgien (1), Griechenland (6), Großbritannien (4), Iran (4), Italien (2), Kasachstan (2), Demokratische Republik Kongo (1), Republik Kosovo (8), Kroatien (2), Libyen (5), Litauen (2), Marokko (2), Mexiko (2), Niederlande (1), Nigeria (1), Polen (3), Portugal (1), Ruanda (1), Serbien (1), Syrien (3), Thailand (2), Türkei (9), Ukraine (1) und Vietnam (3).

Die Einbürgerungsbewerber wohnen derzeit in nachfolgend genannten Gemeinden: sechs in Alfter, drei in Bad Honnef, vier in Bornheim, einer in Eitorf, zehn in Hennef, drei in Königswinter, vier in Lohmar, vier in Neunkirchen-Seelscheid, zwei in Niederkassel, zwei in Rheinbach, elf in Sankt Augustin, 14 in Siegburg, einer in Swisttal, sieben in Wachtberg und zwei in Windeck.

Von den 74 Einbürgerungskandidaten wurden 13 bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren. Pressemitteilung des

Rhein-Sieg-Kreises

Annerose Heinze, Kreisdirektorin des Rhein-Sieg-Kreises, gemeinsam mit den Eheleuten Austin und Ramona Shedrach und ihrer kleinen Tochter.

Annerose Heinze, Kreisdirektorin des Rhein-Sieg-Kreises, gemeinsam mit den Eheleuten Austin und Ramona Shedrach und ihrer kleinen Tochter.

Die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger gemeinsam mit ihren Einbürgerungsurkunden und der Kreisdirektorin Annerose Heinze (Mitte).Fotos: Rhein-Sieg-Kreis

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