Politik | 14.04.2014

Landrat Frithjof Kühn überreichte Einbürgerungsurkunden im Siegburger Kreishaus

99 Personen erhielten deutsche Staatsbürgerschaft

Familie Keder, gebürtig aus dem Irak und seit 1999 in Deutschland, zusammen mit Landrat Frithjof Kühn und dem Neubürgerbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, Ludwig Neuber. Privat

Rhein-Sieg-Kreis. 27.157 Bürgerinnen und Bürger erhielten die deutsche Staatsangehörigkeit im Rahmen einer feierlichen Einbürgerung im großen Sitzungssaal des Siegburger Kreishauses, seitdem Landrat Frithjof Kühn – damals noch als verantwortlicher Leiter des Kreisordnungsamtes – dies eingeführt hatte. Seit 21. Mai 1985 ist es im Rhein-Sieg-Kreis guter Brauch, die zukünftigen deutschen Staatsangehörigen persönlich willkommen zu heißen. Das voraussichtlich letzte Mal, vor seinem Eintritt in den Ruhestand, überreichte jetzt Landrat Frithjof Kühn, gemeinsam mit dem Neubürgerbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, Ludwig Neuber, persönlich die Einbürgerungsurkunden an 46 Frauen und 37 Männer sowie 16 Kinder und Jugendliche.

„Wir wünschen Ihnen ein herzliches Willkommen im Rhein-Sieg-Kreis und freuen uns, wenn wir wieder neue Deutsche, die ältere Generation, die mittlere Generation, begrüßen können und besonders die Kinder, denn das ist unsere Zukunft“, mit diesen Worten wünschte Landrat Frithjof Kühn den neuen Staatsbürgern Glück und Erfolg in der Zukunft. Ebenso machte er auf die Reche und Pflichten als deutsche Staatsbürger aufmerksam und verwies auf den Neubürgerbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, Ludwig Neuber, der als Ansprechpartner für Alle, für Rat und bei Fragen der Integration zur Verfügung stehe. In dieser Einbürgerungsfeier kamen 36 Personen ursprünglich aus der Türkei. Die übrigen Personen besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten: Afghanistan (1), Bosnien und Herzegowina (1), Bulgarien (1), Griechenland (2), Großbritannien (1), Indien (1), Irak (5), Italien (2), Kamerun (1), Kasachstan (4), Kosovo (12), Kroatien (2), Lettland (1), Marokko (4), Pakistan (5), Polen (3), Rumänien (3), Russland (4), Schweden (1), Slowakische Republik (1), Spanien (1), Sri Lanka (2), Thailand (1), Tschechische Republik (1), Ukraine (1), Vietnam (1) und Weißrussland (1). Die Einbürgerungsbewerber wohnen derzeit in folgenden Städten und Gemeinden des Rhein-Sieg-Kreises: Vier in Alfter, acht in Bad Honnef, fünf in Bornheim, zwei in Eitorf, fünf in Hennef, vier in Königswinter, fünf in Lohmar, 13 in Meckenheim, zwei in Much, 1 in Neunkirchen-Seelscheid, sechs in Niederkassel, zwei in Rheinbach, 1 in Ruppichteroth, 18 in Sankt Augustin, 19 in Siegburg, zwei in Swisttal und zwei in Wachtberg. Vor der Feierstunde gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis zum Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Dieses Bekenntnis wurde zum Abschluss der Einbürgerungsfeier mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.

Pressemitteilung Rhein-Sieg-Kreis

Familie Keder, gebürtig aus dem Irak und seit 1999 in Deutschland, zusammen mit Landrat Frithjof Kühn und dem Neubürgerbeauftragten des Rhein-Sieg-Kreises, Ludwig Neuber. Foto: Privat

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