Politik | 02.05.2019

SPD-Fraktion informierte sich auf dem ehemaligen Rasselstein-Gelände

ASAS mit Herzblut bei der Sache

Zum Gruppenfoto in der Halle des Rasselstein stellten sich die Gesprächsteilnehmer von Asas und der Neuwieder SPD auf.Foto: SPD

Neuwied. Viel Zeit nahm sich der ASAS-Eigner Safa Bayar Yavuz für ein Gespräch mit der Neuwieder SPD-Fraktion. Zusammen mit seinen drei Brüdern leitet er ein florierendes Familienunternehmen in den Sparten Aluminium- und Stahl und kaufte vor nicht allzu langer Zeit das ehemalige Rasselstein-Gelände von ThyssenKrupp.

Yavuz und seine anwesenden Mitarbeiter erläuterten den Sozialdemokraten die Gründe für den Kauf in Neuwied mit der räumlichen Nähe zu den Absatzmärkten und dem Nutzen des Wissens deutscher Berufsschulen. ASAS sei ein großer Lieferant für europäische Projekte, wie zum Beispiel Eagle. Außerdem verwies er auf die gute Unterstützung seitens der Verwaltung. „Wir gehen zwei Großprojekte auf dem ehemaligen Rasselstein-Gelände an“, so Safa Bayar Yavuz weiter. „Einmal die industrielle Vermarktung mit 70.000qm Hallenfläche. Davon 10.000qm noch mehrere Jahre an Thyssen-Krupp, 20.000qm selbstgenutzt als Montagezentren und 40.000qm warten auf die Vermietung an Interessierte.“ Dabei waren sich die Gesprächsteilnehmer einig, dass es gerade für Neuwied und seine Umgebung erstrebenswert sei, Technologieunternehmen und die Startup-Szene anzusiedeln. Und auch die Bewahrung der industriellen Geschichte Neuwieds und deren Bedeutung kamen zur Sprache. Das andere Großprojekt ist auf 150.000qm die Wohnbebauung und die Herstellung von parkähnlichen Grünflächen zwischen Rhein und Wied. Dabei ist Wasser ein prägendes Instrument. „Wir sind froh, dass ASAS einem Wunsch der Stadt nachgekommen ist und eine Quote für den sozialen Wohnungsbau festgelegt wurde“. Mit diesen Worten unterstrich der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Lefkowitz die Bedeutung des Baues von neuen bezahlbaren Wohnungen in Neuwied. „Was verabredet wurde, wird umgesetzt“, so Yavuz, der den Sozialdemokraten die überaus ambitionierte Planung anschaulich darlegte. Es lägen bereits Studien vor, die eine Bestandsaufnahme von Demographie, Gebäudebestand, Wohnbedürfnissen und deren Änderung zum Inhalt haben. Diese Datenerhebungen sind wichtig, um daraus den Bedarf und die Bedürfnisse in der Zukunft zu ermitteln. Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Umweltfreundlichkeit und ökologische Aspekte werden generell bei allen Planungen großgeschrieben.

Wenn in ein paar Monaten alle Analysen vorliegen, wird ein Meeting mit der Stadt folgen und danach die Öffentlichkeit informiert. „Dieses große Vorhaben kann nur mit Transparenz unter Einbeziehung der Bevölkerung gelingen“, sind sich die Gesprächsteilnehmer einig. „Dann wird es zu einer „Win-Win-Situation“ für die Stadt und deren Umland als auch für das Unternehmen kommen“.

Bürgermeister Michael Mang wies auf die gute partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Stadt und Unternehmen hin. „Es muss klug gehandelt werden, wenn es um die Aufteilung der Flächen geht. Emissions- und Immissionsschutz sind von immenser Bedeutung, um alle Interessen unter einen Hut zu bringen“. Die Neuwieder Sozialdemokraten konnten sich von der sozialen Verantwortung von ASAS überzeugen, die Kinder und Sport im Fokus haben. Engagiert sich ASAS doch bereits als Sponsor eines Neuwieder Eishockeyteams. „Die Politik zieht mit der Wirtschaft in die gleiche Richtung“ resümierte Sven Lefkowitz. „Ziel ist es, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, damit man in Neuwied gut leben und arbeiten kann. Dabei kann ASAS mit unsere Unterstützung rechnen“.

Pressemitteilung

SPD-Stadtratsfraktion Neuwied

Zum Gruppenfoto in der Halle des Rasselstein stellten sich die Gesprächsteilnehmer von Asas und der Neuwieder SPD auf.Foto: SPD

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