Politik | 14.10.2014

Landtagsabgeordnete Schlömer und Tüttenberg informieren

Abrechnung der Einheitslasten hat unterschiedliche Wirkung

Bad Honnef, Wachtberg und Meckenheim profitieren besonders stark

Rhein-Sieg-Kreis. Durch die Änderung des Einheitslastenabrechnungsgesetzes (ELAG) im November letzten Jahres hat die NRW-Landesregierung nicht nur ein verfassungswidriges Gesetz der schwarz-gelben Vorgängerregierung korrigiert, sondern auch für eine deutliche Entlastung der Kommunen gesorgt. Diese beläuft sich für die Abrechnungen bis zum Jahr 2012 landesweit bereits auf rund 420 Millionen Euro. Durch die nun vom Innenministerium veröffentlichte Abrechnung für das Jahr 2013 werden die Kommunen erneut um 107 Millionen Euro entlastet. Dabei hat die Neuregelung für die Städte und Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis recht unterschiedliche Auswirkungen. Während zehn Kommunen insgesamt knapp über drei Millionen Euro vom Land erstattet bekommen, müssen neun Kommunen zusammen rund 530.000 Euro an das Land zurückzahlen. „Da dies abhängig ist von der Steuerkraft, ist aber gewährleistet, dass den rückzahlenden Kommunen über Schlüsselzuweisungen im Rahmen des Gemeindefinanzierungsgesetzes oder sogar den Stärkungspakt eine breite Unterstützung des Landes zu Teil wird“, erklären die Landtagsabgeordneten Dirk Schlömer und Achim Tüttenberg. „Unterm Strichprofitieren die Kommunen im Kreisgebiet. Neben Hennef, Siegburg, Troisdorf und

Rheinbach tun dies besonders die drei Kommunen, die sich am Kommunal-Soli beteiligen müssen.“ So wird Bad Honnef, das für den Kommunal-Soli 88.000 Euro aufbringen muss, um über 400.000 Euro entlastet, Wachtberg (Kommunal-Soli 35.000 Euro) um über 80.000 Euro und Meckenheim (Kommunal-Soli rund 500.000 Euro) um über 600.000 Euro. Der Verfassungsgerichtshof hatte das alte Gesetz der Regierung Rüttgers 2012 für nichtig erklärt und eine neue Berechnung verlangt. In enger Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden hatte sich die Koalition im Juni 2013 auf den nun gültigen Abrechnungsmodus der Kosten der Deutschen Einheit geeinigt.

Pressemitteilung

Achim Tüttenberg, MdL und

Dirk Schlömer, MdL

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Rund ums Haus
Stellenanzeige mehrere Stellen
Dauerauftrag 2026
Mitarbeiter IT-Administrator
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Wohnträume
SO 2 - Wohnträume Sonderseiten -bitte beim Text vom Gartenmarkt
Empfohlene Artikel
Symbolbild.
59

Troisdorf. Am Mittwochmittag, dem 8. April, geriet eine 67-jährige Frau aus Troisdorf in die Fänge von Telefonbetrügern. Durch einen sogenannten Schockanruf wurde die Seniorin dazu gebracht, einem unbekannten Mann an ihrer Haustür eine Summe von 30.000 Euro in bar zu übergeben.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Persisches Frühlingsfest „Nowrooz“ im Haus der Familie Andernach, am 28.03.2026 (v.l.n.r.: Vertreter des iranischen Kulturverein Kourosh, Leiterin Haus der Familie Andernach Lisa Scharrenbach, Bürgermeister Claus Peitz, Leiterin des Integrationsnetzwerks der Stadt Andernach Mahnaz Lübke, designierter Bürgermeister Sammy Labidi).Foto: tadtverwaltung Andernach / Regina Unruh
5

Kultureller Austausch gewinnt in Zeiten internationaler Spannungen an Bedeutung

Rund 100 Gäste feiern persischen Jahresbeginn

Andernach. Am 28. März 2026 fand im Haus der Familie der Stadt Andernach erstmals das persische Frühlingsfest „Nowrooz“ statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von Mahnaz Lübke, Leiterin des Integrationsnetzwerks der Stadt Andernach, in Zusammenarbeit mit dem iranischen Kulturverein Kourosh aus Koblenz. Rund 105 Gäste folgten der Einladung, um gemeinsam den Jahresbeginn nach persischer Tradition zu feiern.

Weiterlesen

5

Förderverein Bürgerhaus "Alte Schule"

Jahreshauptversammlung

Hammerstein. Der Vorstand des Fördervereins Bürgerhaus „Alte Schule“ Hammerstein lädt alle Mitglieder und Interessierte zur diesjährigen Jahreshauptversammlung ein. Sie findet statt am Montag, den 20.04.2026 um 19 Uhr im Bürgerhaus "Alte Schule" Hammerstein.

Weiterlesen

Imageanzeige
Imageanzeige
Dauerauftrag 2025
Hausmeister, bis auf Widerruf
Dienstleistungen
Maschinenbediener, Staplerfahrer
Anlagenmechaniker
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige
Wohnträume
Wohnträume
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Sonderseite 02 -Wohnträume NR
Wohnträume - Wohnen & Garten im Blick
Blütenfest
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Sonderseite Geschäftsführungswechsel