Die AfD-Westerwald will das Landleben wieder attraktiv machen
AfD spricht sich gegen weitere Sozialwohnungen in Städten aus
Höhere Mietpreise in den Ballungszentren könnten junge Familien wieder auf das Land locken
Westerwaldkreis. Das Statistische Landesamt von Rheinland-Pfalz hat neue Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung des Bundeslandes veröffentlicht. Bis 2035 prognostizieren die Experten für den Westerwald einen Bevölkerungsrückgang von 7,5 Prozent. Bis 2060 sagt das Landesamt sogar einen Rückgang von über 20 Prozent voraus. Grundlage für die Prognosen sind die Einwohnerzahlen von 2017. Der Anteil der jüngeren Bevölkerung wird wahrscheinlich noch deutlich dramatischer sinken.
Der Vorsitzende der AfD-Westerwald Jan Strohe beobachtet die prognostizierten Zahlen mit Sorge und äußert sich wie folgt: „In den ländlichen Gebieten verwaisen die Ortskerne, während in den Ballungsgebieten der Platz für neue Wohnungen fehlt. Die Immobilienpreise in den Städten nehmen immer weiter zu und auf dem Land fehlt es an Ärzten, Geschäften, Gastwirtschaften und Freizeitangeboten.“
„Dieses Ungleichgewicht wollen wir wieder ausgleichen. Wir dürfen die ländlichen Strukturen nicht aufgeben und müssen das Leben außerhalb der Großstadt vor allem für junge Familien wieder attraktiv machen. Steigende Mieten in den Großstädten sehe ich auch als Chance, die Menschen wieder für ländliche Regionen zu begeistern. Anstatt weitere Sozialwohnungen in den Städten zu bauen, benötigen wir dringend eine Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur sowie den Breitband- und Mobilfunkausbau auf dem Land. So werden sich wieder in kleineren Städten Unternehmen ansiedeln, die Arbeitsplätze schaffen. Attraktives Umland führt mittelfristig zu einer Entspannung auf dem städtischen Wohnungsmarkt“, führt Strohe weiter aus.
Pressemitteilung des
AfD Kreisverbandes Westerwald
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