SGD-Vizepräsidentin Nicole Morsblech kam auf Einladung der FDP

Ahrsteg-Naturlehrpfad und Wasserbüffel für die Ahr

Ahrsteg-Naturlehrpfad
und Wasserbüffel für die Ahr

Mit der Vizepräsidentin der SGD-Nord, Nicole Morsblech (3. v. r.) diskutierten die Liberalen über die Möglichkeiten, die Ahr durch ein Beweidungsprojekt und durch Naturstege aufzuwerten (v. r.): Volker Thormann, Brigitte Schmickler, Dominik Graf Spee, Rolf Deissler, Doris Herminghaus, Matthias Bertram, Ulrich van Bebber, Martin Thormann und Dirk Herminghaus.

16.04.2019 - 10:45

Sinzig. Die Liberalen des Kreisverbandes Ahrweiler und des Stadtverbands Sinzig hatten die Vizepräsidentin der Struktur- und Genehmigungsbehörde Nord (SGD) Nicole Morsblech eingeladen, um sich vor Ort über ein mögliches Beweidungsprojekt von Büffeln sowie des Aufbaus eines schon seit Längerem von der Sinziger FDP, vornehmlich von Dominik Graf Spee und Volker Thormann geforderten Ahrsteg und Naturlehrpfads zu informieren.


Stefan Backes, der Projektleiter dieser angedachten Maßnahmen der SGD Nord, teilte den Kommunalpolitikern auf sehr erfrischende Art und Weise mit, dass es sich hier um zwei getrennte Projekte handelt, die durchaus miteinander verbunden werden können, natürlich immer unter Berücksichtigung von Wasserschutz, Vogelschutz und dem angrenzenden FFH-Gebiet. „Gerade für den außerschulischen Unterricht, so z.B. in den Fächern Geographie- oder Biologieunterricht ist ein Ahrsteg mit einem Naturlehrpfad sehr zu empfehlen, „erläuterte Brigitte Schmickler, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Sinzig.

Der Kreisvorsitzende der FDP, Ulrich van Bebber, wollte wissen, „ob es realistisch sei, dass beide Projekte bereits zur nächsten Landesgartenschau abgeschlossen sein könnten“. Hierzu teilte Herr Backes mit, dass dieser Zeitpunkt zwar gewagt, jedoch nicht unrealistisch sei. Deshalb regte er an, bereits jetzt bei der zuständigen Wasserschutzbehörde eine Voranfrage zu den Projekten zu stellen, um keine Zeit zu verlieren, da die Projektplanung noch ziemlich am Anfang ist.

„Auch könne man Studenten der umliegenden Uni und der FH Remagen ebenfalls bei der Projektplanung mit ins Boot nehmen“, so Backes. Diese Idee stieß bei den liberalen Kommunalpolitikern auf große Zustimmung, denn gerade innovative Ideen, die die Region zukunftsfähig machen, werden von den Liberalen immer gerne gesehen. Eine Bachelor- oder Masterarbeit könnten sich die Liberalen hierzu sehr gut vorstellen.

Perspektivisch sei aber vor allem auch der Anschluss und die Nutzung im Zusammenhang mit der Landesgartenschau im Jahre 2022 ein wichtiges Ziel.

Das Schlusswort hatte die Präsidentin der SGD Nord, Nicole Morsblech: „Es geht bei der Planung dieser Projekte vor allem darum, die wunderschöne Natur rund um die Ahr zu erhalten.“

Pressemitteilung der FDP

Kreis Ahrweiler

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