Fraktion „Die Swisttaler“
Aktuelles Konzept findet Zustimmung
Ollheim. Im nichtöffentlichen Teil zur Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschusses am Dienstag, 29. November, steht unter Tagesordnungspunkt fünf die Beratung zu den neuesten Planungen der Ollheimer KG Olleme Bubbelsbröder an. Die Bestrebungen zum Erwerb der ehemaligen Lehrerwohnung, des Schulgebäudes und des Dorfhauses durch die örtliche Karnevalsgesellschaft (KG) finden mit dem aktuellen Konzept die Zustimmung der Fraktion „Die Swisttaler“. Nach Auskunft der KG könnte der Kauf im Jahr 2017 realisiert werden. Eine fachliche Erarbeitung der Sanierungskosten an den Gebäuden liegt vor. Die dringlichsten Arbeiten könnten nach dem Erwerb aus den Vermietungseinnahmen finanziert werden.
Für die Ankaufsfinanzierung des Gesamtensembles und die weiteren Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten muss die Gesellschaft jedoch ein Darlehen aufnehmen. Hierzu ist der Vorstand grundsätzlich bereit. Auch nach Abschluss aller Modernisierungsmaßnahmen fallen für den Unterhalt der Gebäude laufende Betriebskosten an, die die KG trotz Vermietungseinnahmen nicht in voller Höhe noch zusätzlich aufbringen kann.
Hier ist die Gemeinde gefordert, sich über einen festzulegenden Zeitraum an den laufenden Unterhaltungskosten zu beteiligen, das heißt, die Übertragung aller Kostenanteile an die Gesellschaft ist nur schrittweise jährlich möglich. Die Fraktion „Die Swisttaler“ ist von der Umsetzbarkeit des Konzepts und der erfolgreichen künftigen Bewirtschaftung der Gebäude durch die KG überzeugt. Der Dorfgemeinschaftsverein Ollheim unterstützt ebenfalls die Planung und Realisierung der Maßnahme und sieht eine gute Bereitschaft zur ehrenamtlichen Mitarbeit der Bürgerschaft.
Die örtlichen Fraktionsvertreter Wilfried Schumacher und Herbert Waskow sehen in einem Eigentumsübergang und der Führung sowie Bewirtschaftung der Gebäude durch Bürger aus dem Ort eine Stärkung des Brauchtums und des Ehrenamts sowie letztlich des dörflichen Zusammenlebens. Ratsmitglied Karl-Heinz Peters aus Straßfeld weist abschließend darauf hin, dass die Übertragung der Dorfhäuser an Dritte eine wesentliche Auflage im Haushaltssicherungskonzept darstellt. Der Wunsch nach einer befristeten gemeindlichen Beteiligung an den Bewirtschaftungskosten ist nicht mehr als legitim, schließlich erhalte Dünstekoven ebenfalls einen Zuschuss. Für das Odendorfer Dorfhaus stünden aktuell sechsstellige Sanierungskosten im Raum.Pressemitteilung der
Ratsfraktion „Die Swisttaler“
