Verbandsgemeinderat Maifeld tagte
Am 19. März 2017 wählt das Maifeld seinen Bürgermeister
Maximilian Mumm wird sich ein zweites Mal bewerben
VG Maifeld/Polch. Am 10. März 2016 legte der Verbandsgemeinderat Maifeld in einer turnusmäßigen Sitzung den Termin für die Wahl des Bürgermeisters fest. Die Amtszeit von Maximilian Mumm läuft zwar erst am 30. September 2017 ab, aber ganz demokratisch will der Bürgermeister möglichen weiteren Bewerbern oder Bewerberinnen frühzeitig die Gelegenheit geben, sich auf die Wahl vorzubereiten. Vor dem Verbandsgemeinderat versicherte der derzei-tige Bürgermeister, dass er sich auf jeden Fall um eine zweite Amtszeit bewerben wird.
„Sieben in Folge einstimmig verabschiedete Haushalte“, so Bürgermeister Mumm im Gespräch mit BLICK aktuell „zeugen von dem guten Miteinander hier auf dem Maifeld. Ich habe das Amt des Bürgermeisters gerne übernommen und für mein Leben gerne möchte ich diese Aufgabe in einer zweiten Amtszeit fortfüh-ren.“ Etwaigen Mitbewerbern um das Amt sieht Bürgermeister Mumm mit Gelassenheit entgegen.
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Gino Gilles verweist bei der Frage nach einer Gegenkandidatur auf die zunächst erforderliche Beratung in den Parteigremien und ist sich dabei keineswegs sicher, ob die sich überhaupt für einen Gegenkandidaten aussprechen werden. Ganz sicher für diesen Fall ist sich aber schon Polchs Stadtbürgermeister Gerd Klasen. Er wird sich nicht um das Amt des Verbandsgemeindebürgermeisters bewerben, glaubt auch nicht, dass seine Partei ihn dazu drängen würde und schließt eine Kandidatur auch für diesen Fall definitiv aus.
Auch die weiteren Tagesordnungspunkte wurden einmütig und zügig abgehandelt, nachdem einer zur Einholung weiterer Informationen abgesetzt wurde.
Es wurde ein alle Gemeinden gerechter Schlüssel zur Verteilung der Mittel aus dem Investitionsprogramm 3.0 gefunden, die Kostenbeteiligung an Wasser- und Bo-denverbänden für die Unterhaltung Gewässer III. Ordnung festgelegt, Der Jahresabschluss der Komm-Aktiv GmbH für 2014 zur Kenntnis genommen sowie die Aufgaben der Volkshochschule auf die Verbandsgemeinde übernommen.
Mit diesem Beschluss ist auch Alois Oster einverstanden und wird seine im Streit niedergelegte Arbeit wieder aufnehmen. Ebenso einstimmig lehnte der Rat einen Zuschuss an den Förderverein des Freibades ab.
Der Antrag der Fraktion Ich tu`s/ Die Linke, eine Resolution an die Landesregierung zu richten, über die Ländervertretung die Wiedereinführung der Vermögenssteuer zu erreichen, wurde wegen fehlender Zuständigkeitskompetenz mit der einzigen Ja-Stimme des Ich tu´s Vorsitzenden Jürgen Stange abgelehnt.
Ungewöhnlich war ein Statement des Linken-Vertreters Aziz Aldemir vor der Beratung. Darin hatte Aldemir Eigenmächtigkeiten von Jürgen Stange erläutert und, dass er sich daher enthalten werde bei dem Antrag der Fraktionsgemeinschaft.
