Politik | 03.04.2019

FDP Swisttal zu Debatten um den Fitness-Outdoor-Parcours

„Am Brennpunkt Viehtrift muss etwas passieren“

Swisttal. Mit Unverständnis reagiert die FDP-Fraktion auf das Aus für den Fitness-Outdoor-Parcours an der Viehtrift in Heimerzheim im Hauptausschuss. Hier hatte eine knappe Mehrheit den Bedenken der CDU Rechnung getragen und die dafür bereit gestellten Gelder für die fertig geplanten Sportgeräte nicht freigegeben.

Im Herbst 2018 wurde eigens eine Arbeitsgemeinschaft unter Beteiligung von Offener Tür (OT KJA), Jugendring (KJR), Gemeindesportverband (GSV) und Bundespolizei eingerichtet, um etwas für das Gelände der Viehtrift zu planen, das fertige Projekt wurde sowohl im Jugend-und Sozialausschuss (GSKS) als auch im Bauausschuss beschlossen – „und dann fallen der CDU im März 2019 im Hauptausschuss plötzlich grundlegende Bedenken gegen den Standort ein?!“, fragt FDP-Fraktionsvorsitzende Monika Wolf-Umhauer.

In einem solchen Fall gebiete es die Fairness, im Vorfeld diese Bedenken zu kommunizieren, statt dann „alle vor den Kopf zu stoßen“, meint Wolf-Umhauer: „So kann man mit den vielen Ehrenamtlern, die sich intensiv eingebracht haben, nicht umgehen.“

Die Freidemokratin hatte noch im Hauptausschuss versucht, das Projekt durch eine Vertagung zu retten, um alle Mitplaner wieder ins Boot zu holen – vergeblich. Schließlich waren die zu kaufenden Geräte eigens wegen ihrer Robustheit für diesen Standort ausgewählt worden, ein Platz gerade zum Austoben für „kräftige Kerls“. „Statt zu beklagen, dass die Zustände an der Viehtrift unzumutbar sind, sollte überlegt werden, wie sich das ändern lässt. Dazu bietet der Fitness-Outdoor-Parcours einen Anlass“, erläutert der jugendpolitische Sprecher der FDP, Jörg Niederstätter aus Heimerzheim, die Sicht der FDP. „Aber zuerst muss etwas an dem Brennpunkt Viehtrift passieren.“ Im Anschluss müsse zweifellos auch der Peter-Esser-Platz aufgewertet werden.

Pressemitteilung

der FDP Swisttal

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