Vereine aus Adenau beteiligten sich an der Gedenkfeier
An die Opfer der Kriege erinnert
Zur Gedenkfeier am Volkstrauertag legten Bürgermeister und Stadtbürgermeister Kränze nieder
Adenau. Nach den Gottesdiensten in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer und in der evangelischen Erlöserkirche in Adenau zogen am Volkstrauertag alle gemeinsam mit Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann und Bürgermeister Guido Nisius im Trauermarsch zum Ehrenmal am Friedhofseingang. Hier fand wie alljährlich die zentrale Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Ehrenmal statt. Auch nach über 100 Jahren und 71 Jahren im Gedenken an die beiden Weltkriege, darf es kein Vergessen an die gefallenen Soldaten geben. So wurde der Trauerzug von der Freiwilligen Feuerwehr Adenau angeführt, dem sich das Stadtorchester Adenau anschloss und mit Trommelklang begleitete. Dem folgten die Fahnen und Standartenträgern der Freiwilligen Feuerwehr Adenau, den Adenauer Zünften und ihren Zunftmeistern, dem DRK Adenau, kfd Frauengemeinschaft, Eifelverein, TuWi Adenau, Pfadfinder und der KG Rot-Weiß Adenau. Vom Reservistenverband hielt Obergefreiter der Reserve Thorsten Hackner, mit der Pechfackel in der Hand, die Mahnwache am Ehrenmal. In seiner Rede gedachte Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann all den Opfern die durch Krieg und Gewalt ihr Leben lassen mussten und auch heute noch in zahlreichen Kriegshandlungen auf der ganzen Welt schlimmes Leid und Tod erfahren. Auch wenn am 8. Mai 1945 Millionen Menschen neue Hoffnung schöpfen konnten. Hoffnung auf eine Zukunft ohne Bomben, ohne das Leben in Luftschutzkellern, ist der Volkstrauertag auch nach 71 Jahren noch zeitgemäß. „Solange nicht im letzten Winkel unserer Erde Friede herrscht, ruft uns der Volkstrauertag immer wieder neu zum Innehalten und zur Trauer auf“ erklärte Stadtbürgermeister Hoffmann. Erinnert wurde an die Schreckenszeit in der Vergangenheit und die Gräueltaten der Gegenwart. Nach dem Trauerchoral des Männergesangvereins Adenau legten Stadtbürgermeister Arnold Hoffmann sowie der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Guido Nisius im Gedenken die Kränze am Ehrenmal nieder. Aber auch all den gefallenen Soldaten, die teils in den letzten Monaten des fürchterlichen Zweiten Weltkrieges in noch jungen Jahren ihr Leben lassen mussten und auf dem Soldatenfriedhof in Adenau ihre letzte Ruhe gefunden haben wurde gedacht. Die Beauftragte für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge (VDK) Ortsbürgermeisterin Monika Korden sowie die Abordnung des DRK Ortsvereins Adenau mit dem Vorsitzenden Hermann-Josef Romes legten im Gedenken am Ehrenmal auf dem Soldatenfriedhof die Krän1ze nieder.
UM
Die Abordnungen der Adenauer Vereine
