Ruland: „SPD-geführte Landesregierung stärkt Vertretungslehrern den Rücken“
Andernacher LA begrüßt Durchbruch in Bildungspolitik
Mainz/Wahlkreis. Wie das rheinland-pfälzische Bildungsministerium aktuell bekannt gegeben hat, werden befristete Verträge mit Vertretungslehrerinnen und -lehrern ab dem kommenden Schuljahr bis zum letzten Tag der Sommerferien ausgeweitet.
So wird eine volle „Feriendurchbezahlung“ gewährleitstet. Laut Ministerium werden bereits jetzt 95 Prozent der Vertretungslehrkräfte, die vor den Sommerferien einen Vertretungsvertrag haben und im neuen Schuljahr weiterbeschäftigt werden, auch während der Sommerferien bezahlt. Läuft ein Vertrag zum Schuljahresende jedoch aus und die Lehrkraft hat im neuen Schuljahr keinen Vertrag, galt bisher, dass die Ferien nicht durchbezahlt werden. Das ändert sich nun.
Rund 1000 Vertretungs- lehrer profitieren direkt
„Die neue Regelung gilt ab dem kommenden Schuljahr und greift erstmals in den Sommerferien 2019 bei allen Verträgen, die vor dem 1. März abgeschlossen wurden und bis zum Ende des Schuljahres laufen“, wie die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Bettina Brück, erklärte.
Davon werden bis zu 1.000 Vertretungslehrkräfte direkt profitieren. Das Bildungsministerium rechnet mit jährlichen Kosten von rund 2,5 Millionen Euro. „Das ist gut angelegtes Geld. Die Zukunft unseres Landes beruht auf der bestmöglichen Ausbildung der heranwachsenden Generationen“, so Marc Ruland, MdL und verdeutlicht dazu weiter: „Durch die führende Rolle der SPD in unserer Landesregierung, profitieren die Schulen unserer Region in Andernach, Mendig und der Pellenz erneut. Die neuen Arbeitsbedingungen stärken nicht nur unsere Lehrkräfte. Vertretungslehrkräfte sind in Rheinland-Pfalz die Ausnahme, allerdings geht es nicht ganz ohne sie. Durch Elternzeit oder Krankheit bedingte längere Abwesenheitszeiten müssen überbrückbar sein, damit konstanter Unterricht ermöglicht wird. Die maximale Dauer von Vertretungsverträgen sollte dabei begrenzt sein. Aufgabe ist es daher auch, die weiteren Zukunftsperspektiven der Vertretungslehrkräfte auszuloten!“
Dies wird bereits vonseiten der Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig angegangen: Zeiten als Vertretungslehrkraft können zu einem Bonus von bis zu einer Notenstufe der universitären Abschlussnote bei der Einstellungsrunde führen.
Ebenso wurde ein eigener Einstellungskorridor für Vertretungslehrkräfte eingerichtet. Das heißt, dass mindestens 20 Prozent der Planstellen in jedem Jahr für Lehrkräfte zur Verfügung stehen, die davor in einem Vertretungsverhältnis standen.Pressemitteilung
Marc Ruland MdL (SPD)
Marc Ruland freut sich über die Änderung in der Bildungspolitik.Foto: privat
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