Politik | 03.02.2016, 12:28 Uhr

SPD-Kreistagsfraktion im Rhein-Sieg-Kreis

Angebote für „queere“ Jugendliche auf die Tagesordnung gesetzt

Rhein-Sieg-Kreis. Nachdem die SPD-Kreistagsfraktion und die Jusos Rhein-Sieg im Oktober zu einer Podiumsdiskussion über Angebote für schwule, lesbische, bi-, trans- und intersexuelle, kurz auch „queere“, Jugendliche eingeladen hatten, soll das Thema nun auch auf die Tagesordnung des Kreistages. In einem Antrag fordern die Sozialdemokraten, dass sich der Jugendhilfeausschuss mit einem möglichen neuen Angebot für diese Jugendlichen beschäftigen soll.

„Unsere Podiumsdiskussion hat ergeben, dass entsprechende Angebote der LSBTTI-Jugendarbeit im Rhein-Sieg-Kreis bisher völlig fehlen. Da es nicht zielführend ist, in 19 Kommunen parallel Projekte zu starten, sollte der Rhein-Sieg-Kreis hier aktiv werden. In einem ersten Schritt möchten wir nun wissen, wie das Kreisjugendamt das Thema in seiner Arbeit berücksichtigt und welche Möglichkeiten es darüber hinaus gibt. Deshalb wollen wir die NRW-Fachberatungsstelle ’gerne anders‘ in den Jugendhilfeausschuss einladen“, erklären der Fraktionsvorsitzende Dietmar Tendler und Fraktionsgeschäftsführer Folke große Deters.

Der Juso-Kreisvorsitzende Mario Dahm ergänzt: „Es kann nicht sein, dass wir die Jugendlichen mit ihren Fragen, Problemen und Anliegen einfach in die nächste Großstadt weiterleiten. Ein spezielles Freizeit- und Beratungsangebot muss es auch im Rhein-Sieg-Kreis geben. Auf diese Weise kann nicht nur Unterstützung für Jugendliche, Eltern, Freunde und Lehrer geboten, sondern auch ein klares Zeichen für den einzelnen Jugendlichen gesetzt werden: ,Es ist absolut gut, so wie es ist.‘ Außerdem sollte die LSBTTI-Jugendarbeit auch in den kommunalen Jugendämtern stärker verankert werden. So hat das Hennefer Jugendamt auf Anregung der SPD-Fraktion schon zugesagt, dies im neuen Jugendförderplan erstmals explizit zu berücksichtigen.“

Pressemitteilung der

SPD-Kreistagsfraktion

im Rhein-Sieg-Kreis

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeige Sonderpreis wie vereinbart
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2026
Imageanzeige "Der nächste Sommer kann kommen"
Rund um´s Haus
Zukunft trifft Tradition KW 42
Allgemeine Anzeige Jubiläum 25 Jahre
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die B267 in Altenahr.  Foto: ROB
2027

Die Sperrung bedeutet Einschränkungen im ÖPNV

Altenahr: Vollsperrung der B 267 ab 19. Oktober

Altenahr. Ab Montag, 19. Oktober 2026, muss die B 267 in Altenahr auf Höhe des Bahnübergangs an der Altenburger Straße voll gesperrt werden. Grund hierfür ist die Herstellung einer Außenanlage. Die Sperrung wird voraussichtlich bis einschließlich 6. November dauern. Die Umleitung erfolgt aus Fahrtrichtung Altenburg kommend über die B 257 und den Roßberg, aus Fahrtrichtung Altenahr kommend erfolgt die Umleitung entgegengesetzt, das heißt über den Roßberg und die B 257.

Weiterlesen