Politik | 16.01.2017

Klöckner und Heil übergeben Flüchtlingsgeschenk an Kanzlerin

Angela Merkel erhält Präsent von Flüchtlingen aus Naunheim

Im Rahmen einer Klausurtagung übergab Julia Klöckner das Flüchtlingsgeschenk an die Bundeskanzlerin. Foto: Laurence Chaperon

Naunheim. Er hatte es gut gemeint, und am Ende kam die Polizei. Ein iranischer Asylbewerber und Holzkünstler aus dem rheinland-pfälzischen Naunheim wollte als Dank für die Unterstützung nach seiner Flucht ein Paket mit einer selbst gefertigten Skulptur bei der Post Richtung Kanzleramt und Angela Merkel aufgeben. Eine Postangestellte wurde aufmerksam auf das Paket, das in einen Obstverpackungskarton eingepackt war und alarmierte die Polizei. Das Geschenk kam zurück nach Naunheim und nicht nach Berlin zur Empfängerin. Daraufhin meldeten sich die CDU-Landesvorsitzende Julia Klöckner MdL und die heimische Bundestagsabgeordnete Mechthild Heil, luden Postfrau und Künstler zum Kuchenessen ein und boten sich als Paketboten an.

Gesagt getan: Julia Klöckner transportierte am Freitag die Skulptur im Auto nach Perl im Saarland, wo sie bei der Klausurtagung des CDU-Bundesvorstandes auf Angela Merkel traf. Und so übergaben Mechthild Heil und Julia Klöckner das Geschenk der Kanzlerin. Diese freute sich sichtlich über das ungewöhnliche Geschenk und schmunzelte über den Transportvorgang. Nun ist eine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung der Kanzlerin auf dem Weg nach Naunheim zum Künstler. Auch diesen „Transport“ übernimmt Julia Klöckner: eintüten, adressieren, frankieren, einwerfen.

Pressemitteilung CDU Rheinland-Pfalz

Im Rahmen einer Klausurtagung übergab Julia Klöckner das Flüchtlingsgeschenk an die Bundeskanzlerin. Foto: Laurence Chaperon Foto: Laurence Chaperon

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