CDU im Kreis Cochem-Zell
Anke Beilstein: MS Teams nicht verbieten
Kreis COC. Nicht nur das Cochemer Gymnasium arbeitet man erfolgreich während der Coronapandemie mit MS Teams.
Landesweit haben viele Schulen ebenfalls beste Erfahrungen damit gemacht, wohingegen die landeseigenen Systeme Moodle und BigBlueButton immer wieder hängen, Aussetzer haben und nicht stabil laufen. Auch ein Jahr seit Beginn der Coronapandemie hat die Landesregierung es nicht geschafft, für gute digitalen Grundlagen zu sorgen, damit Bildung und Austausch auch während Schulschließungen verlässlich möglich sind. Nun will Bildungsministerin Hubig die Nutzung von Teams ab Sommer verbieten.
MdL Anke Beilstein bezieht klar Position „Ich finde das unverantwortlich. Ein funktionierendes System zu verbieten und gleichzeitig nicht in der Lage zu sein, etwas Funktionierendes anzubieten, bedeutet faktisch, unseren Schülerinnen und Schülern Bildungschancen zu nehmen.“
Diese Haltung haben auch Elternvertreter aus dem Landkreis gegenüber Anke Beilstein in ihren regelmäßigen Videokonferenzen geäußert. Gleichlautend ist auch die Landesschülervertretung aktiv. Deren Landesvorsitzender Max Schmitt stellt fest, dass Teams funktioniere, während Moodle instabil sei. „Für mich hat das Verbieten von Teams auch eine nicht zu unterschätzende soziale Komponente.“, führt Anke Beilstein weiter aus. „Denn mit dem stabil laufenden System hatten Schüler untereinander sowie mit ihren Lehrkräften auch die wichtige Möglichkeit, wenigstens virtuell soziale Kontakte und Klassengemeinschaft zu erleben.“
Die Landesregierung begründet ihr beabsichtigtes Verbot mit dem Datenschutz. Das wertet Anke Beilstein als ebenso durchsichtig wie nicht unbegründet: „Die aufgestellte Behauptung, dass MS Teams nicht datenschutzkonform zu verwenden ist, ist ein Märchen. Keine Plattform ist per se unvereinbar mit dem Datenschutz.“ Andernfalls wäre es wohl kaum möglich, dass öffentliche Verwaltungen ebenso wie Wirtschaftsunternehmen damit arbeiten. Mit den richtigen Einstellungen ist dies auch für Schulen möglich. „Diese Voraussetzungen zu schaffen, das erwarte ich jetzt kurzfristig vom Land.“ fordert Anke Beilstein.
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