Politik | 29.09.2025, 14:14 Uhr

Bad Breisiger Verbandsgemeinderat ändert Flächennutzungsplan für Solarpark

Anlage für grüne Stromversorgung auf Wallers

Auf Wallers soll der Strom aus dem Solarpark ins öffentliche Netz von Westnetz eingespeist werden. Foto: GS
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Bad Breisig. Einstimmig hat der Verbandsgemeinderat von Bad Breisig in seiner jüngsten Sitzung im Kulturbahnhof die Änderung des Flächennutzungsplanes zu dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Solarpark I“ in Oberbreisig am Umspannwerk bei Wallers beschlossen. Damit wird die bisherige landwirtschaftliche Nutzfläche zur Sonderfläche Photovoltaik. Die Änderung soll dem Kreis zur Genehmigung vorgelegt werden. Für die Bauleitplanung ist der Stadtrat von Bad Breisig zuständig.

Hinter dem Vorhaben Solarpark steht die Buß Solar GmbH aus Borken, die bundesweit Solarparks auf Agrarflächen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit oder Lage eine nur wenig ertragreiche landwirtschaftliche Bestellung ermöglichen, projektiert. So entsteht nach Firmenangaben „eine ökologisch und wirtschaftlich sinnvolle Verwendung von Freiflächen, die nicht nur der Umwelt zugutekommt, sondern auch der Kommune und den Bürgern vor Ort. Dies nach dem Prinzip: Energie und Wertschöpfung aus der Region für die Region“.

Die Errichtung der Freiflächenanlage ziele auf den Klimaschutz ab und diene vorwiegend der Stromerzeugung durch Photovoltaik. Die Leistung der Anlage beträgt danach rund 14200 kWp mit der jährlich voraussichtlich 16 GWh Grünstrom erzeugt werde wollen. Der in der Anlage erzeugte Strom werde in das öffentliche Netz der Westnetz eingespeist, wofür bereits eine Reservierung vereinbart worden sei. Das Vorhaben unterstütze die Energiewende, stelle eine grüne Stromversorgung in der Region sicher und liefere somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Geplant ist auf einer Pachtfläche von 14,4 Hektar eine Modulfläche von 11,3 Hektar. Dafür werden laut Planern der Universal Energy Engeneering GmbH aus Chemnitz 25884 Module auf Ständern verbaut. Die gesamte Fläche soll zur Sicherung der Photovoltaikanlage vor unbefugtem Betreten mit Maschen- oder Stabgitterzaun mit Übersteigschutz eingezäunt werden. 15 Zentimeter Bodenfreiheit sollen den Durchlauf von Kleintieren garantieren. GS

Auf Wallers soll der Strom aus dem Solarpark ins öffentliche Netz von Westnetz eingespeist werden. Foto: GS

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