Politik | 25.05.2016

Wählervereinigung Bürger für Meckenheim

Anliegen der Bürger werden ernst genommen

Wählervereinigung Bürger für Meckenheim lud zum „Stadtgespräch“

BfM im Stadtgespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern.privat

Meckenheim. Die Wählervereinigung Bürger für Meckenheim hatte zu ihrer Reihe „BfM im Stadtgespräch“ in das Restaurant „La Campana“ in der Hauptstraße eingeladen. Getreu der allgemeinen Zielsetzung der BfM zur aktiven Teilnahme an der Willensbildung in der Kommunalpolitik Meckenheims diskutierten Klaus-Jürgen Pusch (Vorsitzender der BfM), Reinhard Diefenbach (stv. Vorsitzender), Johannes Steger (Fraktionsvorsitzender) und Helmut Schulten (stv. Fraktionsvorsitzender) die unterschiedlichsten Themen mit den Bürgerinnen und Bürgern. Zunächst wurde die Flüchtlingssituation ausführlich erörtert, wobei die Kritik eines Bürgers am Vorgehen der Bundesregierung unüberhörbar war. Zahlen, Herkunftsländer, die augenblickliche Unterbringung und die geplanten Baumaßnahmen wurden erläutert. Positiv bewertet wurde, dass durch den Neubau von Flüchtlingsunterkünften die als Notunterkünfte genutzten Hallen wieder ihrer ursprünglichen Nutzung zugeführt werden sollen. Einen Themenschwerpunkt bildete die Verkehrssituation im Wohngebiet „Sonnenseite“ und die Verkehrssicherheit. Der Baumschulenweg werde Richtung Flerzheim als Rennstrecke genutzt, Geschwindigkeitskontrollen durch die Polizei werden verlangt. Der direkte Zugang durch eine Bahnunterführung sei vor allem im Blick auf die dort wohnenden Senioren, kranke Menschen und die in der Kita betreuten Kinder notwendig. Die regelmäßig langen Wartezeiten an der geschlossenen Bahnschranke, auch für Rettungsfahrzeuge, seien nicht hinnehmbar. Viele Bürger hätten den Eindruck, dass Verantwortliche in der Verwaltung das Problem nicht ernst nähmen; die Stadt sei in der Pflicht, endlich zu handeln, um mit der Deutschen Bahn vertraglich ins Reine zu kommen. Auch sollten die Anwohner in geeigneter Weise informiert werden. Des Weiteren wurden die Kosten für eine Außenumkleide (470.000 Euro) am Preuschoff-Stadion kritisiert, dafür ließen sich zwei Einfamilienhäuser bauen! Wie könne sich eine Stadt in der Haushaltssicherung eine Umkleide in einer solchen Größenordnung leisten? Angesprochen wurde auch das Glockenspiel als bemerkenswertes Kunstwerk in Meckenheim und die Frage gestellt, warum die beweglichen Köpfe nicht instand gesetzt würden, obwohl der Heimatverein eine größere Summe dafür zur Verfügung stellen wollte. Ausgeklammert wurde der Haushalt der Stadt Meckenheim, da man, wie Klaus-Jürgen Pusch scherzhaft bemerkte, noch nicht alle 1.089 Seiten des Haushaltsentwurfs gelesen habe. Zum Haushaltssicherungskonzept und dessen Auswirkungen wird es eine öffentliche Mitgliederversammlung der BfM am Montag, 6. Juni, in der Aula der Gemeinschaftsgrundschule Merl geben. In seinem Schlusswort versicherte der Vorsitzende der Wählervereinigung, die BfM werde die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und sich in ihrem Sinne im Rat und den Ausschüssen dafür einsetzen.

Pressemitteilung

Wählervereinigung Bürger

für Meckenheim (BfM)

BfM im Stadtgespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern.Foto: privat

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Kommentare
27.05.201620:35 Uhr
Ingrid Koston

Für Bürger von der Sonnenseite ist es enttäuschend, dass in Ihrem Artikel das Problem der 150m hohen Windkraftanlagen, Sachstand vor Gericht, nicht eine Zeile wert war. Schade, so ernst wurden diese Beiträge wohl nicht genommen.

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